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Neuer Master: Regenerative und Rationelle Gebäudeenergiesysteme

15.02.2008, 16:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


An der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) wird erstmalig ab Sommersemester 2008 der Masterstudiengang "Regenerative und Rationelle Gebäudeenergiesysteme" angeboten.





Der Studiengang ist auch aufgrund der aktuellen Diskussionen zu einer tragfähigen, umweltbewahrenden Versorgung eingerichtet worden. Die Regelstudienzeit beträgt drei Semester, wovon zwei Semester als Vorlesungssemester zu absolvieren sind. Der Abschluss erfolgt mit erfolgreich bestandener Masterarbeit als Master of Engineering (M.Eng.). Bewerbungsschluss ist am 15. März.


Er ermöglicht Studenten mit einem technisch einschlägigen Bachelor- oder Diplomabschluss (Elektrotechnik, Systems Engineering, Maschinenbau, Bauwesen etc.) die Fortführung des Studiums mit einer Vertiefung und Erweiterung des Fachwissens in den Bereichen regenerative Energietechnik und deren Einbindung in die Gebäudesystemtechnik. Aufgrund seiner fächerübergreifenden Ausrichtung kooperieren hier zwei Fachbereiche: Ingenieurwesen und Industriedesign (IWID) sowie Bauwesen.


Der Masterstudiengang befasst sich insbesondere mit der Planung und Projektierung, dem Aufbau und dem effizienten Betrieb von Anlagen der Wärme-/Kälte- und Elektrizitätsversorgung von Gebäuden. Hauptaugenmerk gilt dabei Techniken der effizienten Endenergiebereitstellung (Kraft-Wärme-Kopplung, Nahwärmenetze usw.) und der Einbeziehung regenerativer Techniken wie Solarthermie, Geothermie, Nutzung von Biomasse und Photovoltaik.


Das Studium umfasst inhaltlich die Grundlagenvertiefung in Thermodynamik, Strömungslehre und Simulationstechnik und die Themen der Licht- und Klimatechnik, der effizienten Energiebereitstellung und Nutzung und der Gebäudeautomatisierung, der Gestaltung von Gebäuden mit reduziertem Energiebedarf (Energiesparhäuser/ Passivhäuser), der Regenerativen Wärme- und Kälteversorgungssysteme, der Photovoltaikanwendung an Gebäuden und der entsprechenden Energieversorgungsnetze. Ergänzend werden nichttechnische Kompetenzen (z. B. Projektmanagement) vertieft vermittelt. Außerdem stehen ergänzende technische Wahlveranstaltungen zur Verfügung. Zur Synthese der Wissensbereiche ist die Durchführung einer Projektstudie integriert. Ziel des Studiums ist die Befähigung, in diesem transdisziplinären Gebiet fundierte und strategische Beiträge zu Forschung, Entwicklung und Anwendung leisten zu können.


Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hans Georg Beyer
hans-georg.beyer@hs-magdeburg.de


Weitere Informationen:
- http://www.hs-magdeburg.de/studium/s...m_reg_energien

Quelle: idw



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