Mediendom-Produktion erhält Auszeichnung der Deutschen UNESCO-Kommission

19.08.2011, 12:10 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das Kuppelprojekt „Lars der kleine Eisbär“ als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

Kindern die Schönheit der Arktis nahebringen und sie dafür sensibilisieren, dass sie ein wunderbarer und erhaltenswerter Lebensraum ist. Diesem Ziel haben sich der Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und der Mediendom der Fachhochschule Kiel in einer Kooperation verschrieben, aus der eine Kinderveranstaltung entstand, die mittlerweile in elf Planetarien in Deutschland und Österreich aufgeführt wird.

Die 360°-Präsentation erzählt die Geschichte rund um das Bilderbuch „Kleiner Eisbär in der Walbucht“ aus der populären Kinderbuchreihe von Hans de Beer. In diesem Abenteuer rettet der kleine Eisbär Lars die Wale nicht nur vor den Walfängern sondern auch aus großer Not, in die sie durch das Abschmelzen eines Gletschers geraten sind. Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigte mit ihrer Auszeichnung insbesondere das Ziel der Wissensvermittlung für nachhaltige Entwicklung im Elementar- und Grundschulbereich. Die Urkunde wird im Rahmen der jährlich stattfindenden Aktionstage der UN-Dekade am 26. September 2011 in Kiel übergeben.

„Wieder ist es dem rührigen Team unseres Mediendoms gelungen, ein Produkt zu initiieren, das überregional Aufmerksamkeit findet“, sagt dazu Prof. Dr. Udo Beer, der Präsident der Fachhochschule Kiel. „Ich freue mich besonders, dass die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Hochschuleinrichtungen unserer Stadt erneut ein so erfolgreiches Ergebnis ermöglicht hat.“

„Uns ist es wichtig, die Ergebnisse unserer Forschung allen Bevölkerungsgruppen näher zu bringen. Insbesondere bei Kindern ist Lars der Eisbär ein Sympathieträger, in dessen Heimat der Klimawandel deutlich sichtbar ist. Dass diese Initiative nun eine solche Anerkennung erfährt, freut mich sehr“, kommentiert Professor Martin Visbeck, Sprecher des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“, die Auszeichnung,

Die Produktion zu dem Buch des Nord-Süd-Verlages wurde durch Mittel aus BINGO! – Die Umweltlotterie, der Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH und des Kieler Planetarium e.V. gefördert. Das Skript der Veranstaltung entstand nach einer Idee von Berit Thomas in Zusammenarbeit mit der Meeresbiologin Dr. Katrin Knickmeier vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“. „Lars der kleine Eisbär“ wurde visuell vom Designer Ralph Heinsohn und musikalisch vom Filmkomponisten Jens Fischer umgesetzt.

Ansprechpartner für die Presse:
Eduard Thomas
eduard.thomas@fh-kiel.de
Tel: 0431 - 210 1721

Weitere Informationen:
- http://lars-eisbaer.de

Quelle: idw


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