"Mediendemokratie" ist der Titel des neuen Buches von Dr. Markus Rhomberg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am BBDO-Lehrstuhl für Medienwissenschaft an der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen, das soeben im Wilhelm Fink Verlag erschienen ist. Rhomberg untersucht darin kritisch die Agenda-Setting-Funktion der Massenmedien.
Kommunikation ist das zentrale Strukturelement demokratischer Systeme. Das, was wir über Politik wissen, wissen wir fast ausschließlich aus den Massenmedien. Diese haben zu großen Teilen die Vermittlungsfunktion für zentrale Fragen der Gesellschaft übernommen. Sie setzen die Themen, die in der politischen Öffentlichkeit verhandelt werden, und strukturieren eine kollektive Agenda.
Deshalb stehen die Wirkungen und Funktionen der Massenmedien in der Diskussion zwischen Regierten und Regierenden im Zentrum dieses Buches. Dieses Verhältnis wird von den Medien und seinen Wirkungen auf das Publikum bzw. die politischen Akteure geprägt: Welches sind die individuellen Wirkungen medienvermittelter Politik auf politische Informiertheit, Involvement und Verhalten? Wie gestalten sich die langfristigen Folgen für die Gesellschaft und das politische System im Hinblick auf Responsivität, Partizipationsbereitschaft, Wandlungsfähigkeit und Legitimität? Darauf und mehr gibt das Buch von Markus Rhomberg Antworten.
Markus Rhomberg, Mediendemokratie - Die Agenda-Setting-Funktion der Massenmedien, München, Wilhelm Fink Verlag, ISBN 978-3-7705-4401-1
Quelle: idw
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