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Ist Brustkrebs vermeidbar?

28.01.2010, 10:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


Frauenmediziner des Jenaer Uniklinikums stellen am 30. Januar aktuelle Ergebnisse zur Brustkrebsbehandlung vor





(Jena) Aktuelle Forschungs- und Studienergebnisse in der Prävention, der zielgerichteten Therapie und der Nachsorge von Brustkrebserkrankungen stehen im Mittelpunkt des traditionellen Neujahrs-Symposiums der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin des Universitätsklinikums Jena (UKJ). Bereits zum 6. Mal informieren die Unimediziner und renommierte Gastreferenten am 30. Januar im Hotel Steigenberger Esplanade niedergelassene Ärzte und Klinikärzte über die neuesten Entwicklungen ihres Faches.


"Auf dem Gebiet der Diagnose und Behandlung von Mammakarzinomen sind in den vergangenen Jahren gewaltige Fortschritte erreicht worden, vor allem im Bereich der individuell angepassten medikamentösen Therapie", so Prof. Dr. Ingo Runnebaum, Direktor des Interdisziplinären Brustzentrums und der Abteilung Frauenheilkunde am UKJ. "Von diesen gesicherten neuen Erkenntnissen sollen die Patientinnen möglichst schnell profitieren können." Deshalb bilden Studien und Forschungsergebnisse, die im Dezember auf dem weltweit größten Brustkrebskongress, dem San Santonio Breast Cancer Symposium, präsentiert wurden, einen Schwerpunkt des Neujahrs-Symposiums. Vorgestellt werden zum Beispiel aktuelle Forschungsarbeiten zur begleitenden Antikörpertherapie, zur Hormontherapie bei jungen Patientinnen und Konzepte der Knochengesundheit.


Neue Erkenntnisse über Entstehen und Wachstum der Tumore in der Brust sind das Thema von Vorträgen zur Brustkrebsprävention. Die Experten werden Ansätze zur Primärprävention, die Aussagekraft von genetischen Tests und den Einfluss von Wechselwirkungen zwischen Medikamenten diskutieren. "Auf die Frage 'Ist Brustkrebs vermeidbar?' werden wir auch künftig nicht mit 'Ja' antworten können. Wenn wir aber das erhöhte Risiko für ein erstes Auftreten von Mammakarzinomen sicher erkennen oder ein Wiederauftreten durch nebenwirkungsarme Behandlung verhindern können, stellt das eine große Hilfe für die Frauen dar", ist sich Professor Runnebaum sicher.


Terminhinweis:
6. UFK-Neujahrssymposium für Niedergelassene und Klinikärzte:
Mammakarzinom - Ist Brustkrebs vermeidbar?
Samstag, 30. Januar 2010, 8.30 Uhr
Hotel Steigenberger Esplanade Jena, Carl-Zeiss-Platz 4, 07743 Jena


Kontakt:
Prof. Dr. med. Ingo B. Runnebaum, MBA
Universitätsklinikum Jena, Abt. Frauenheilkunde
Tel.: 03641/933063
E-Mail: Ingo.Runnebaum[at]med.uni-jena.de


Quelle: idw



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