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HRK-Präsidentin Wintermantel: Stipendienprogramm muss durch gemeinsame Anstrengung von Politik und Wirtschaft geschulter
Zur aktuellen Diskussion über das Nationale Stipendienprogramm erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel: "Wir unterstützen weiterhin mit Nachdruck die Einführung eines Nationalen Stipendienprogramms. Wenn sich der Staat zunehmend aus der Studienfinanzierung zurückzieht, brauchen wir Unterstützung aus privater Hand. Ein größeres zivilgesellschaftliches Engagement für Hochschulen und Studierende, wie wir es etwa in den USA finden, stärkt die Autonomie der Hochschulen und trägt dazu bei, die Studienbedingungen zu verbessern.
Wenn nun das Nationale Stipendienprogramm ein Erfolg werden soll, dann ist es jetzt höchste Zeit, dass die privaten Geldgeber ein deutliches Signal ihrer Bereitschaft geben, sich zu beteiligen und eine Mitverantwortung für die Ausbildung der jungen Leute zu übernehmen. Aber auch den Staat sehe ich in der Pflicht: Die Finanzierung der Studierenden ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb sollte die Bundesregierung die gemeinsame Anstrengung von Staat und Wirtschaft, die zur Realisierung des Stipendienprogramms notwendig ist, nun stärker als bisher aktiv organisieren. Die Hochschulen würden sich freuen, wenn ihre Studenten das Studium ohne finanzielle Sorgen absolvieren könnten.“
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