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Gemeinsame Wissenschaftskonferenz gibt Fördergelder von 2011 an frei

29.10.2010, 12:00 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Georg-Eckert-Institut Braunschweig
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat beschlossen, das in Braunschweig ansässige Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) von 2011 an mit insgesamt 2,5 Millionen Euro jährlich zu fördern.

BERLIN/BRAUNSCHWEIG. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat beschlossen, das in Braunschweig ansässige Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) von 2011 an mit insgesamt 2,5 Millionen Euro jährlich zu fördern. „Das international geschätzte Institut erhält dadurch eine substanzielle Förderung auf hohem Nivau. Mit seiner wissenschaftlichen Expertise steht das Georg-Eckert-Institut nicht nur an der Spitze der Schulbuchforschung, sondern fördert den exzellenten Ruf des Wissenschaftsstandort Braunschweig in besonderer Weise“, betont die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka.

Mit der jetzt erteilten Zustimmung der GWK wird der Empfehlung des Wissenschaftsrates zur Finanzierung des Georg-Eckert-Institutes im Rahmen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz gefolgt. Ab dem nächstem Jahr wird sich die bisherige Finanzierungsstruktur grundlegend verändern. Diese wurde bislang von dem Land Niedersachsen und elf weiteren Bundesländern getragen. „Mit der neu erreichten finanziellen Ausstattung erweitert sich der Wirkungskreis des Georg-Eckert-Institutes beträchtlich. Das ist ein großer Gewinn für die Region Braunschweig und darüber hinaus“, so die Wissenschaftsministerin.

Im Laufe der Jahre hat das GEI, in seiner jetztigen Form seit 1975 bestehend, sein Arbeitsspektrum theoretisch, methodisch und inhaltlich erweitert. Heute ist das GEI ein international vernetztes und in seiner Form weltweit einzigartiges Referenzzentrum für die schulbuchbezogene Forschung, Dokumentation und Beratung. Seine anwendungsorientierten Forschungen beziehen sich auf kollektive Deutungsmuster, Identitätsangebote und Repräsentationen in Schulbüchern. Diese werden aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichem theoretisch-methodischen Zugriffen im Kontext von Schulbuchproduktion, -gebrauch und -wirkung in Unterricht und Gesellschaft analysiert. Die Ergebnisse seiner Forschungsprojekte stellt es der Bildungspolitik und der pädagogischen Praxis zur Verfügung.
Das von Professor Dr. Simone Lässig geleitete Georg-Eckert-Institut beschäftigt zur Zeit insgesamt 83 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sehr erfolgreich ist es bei der Einwerbung von Drittmitteln. Allein in diesem Jahr sind es cirka 2,5 Millionen Euro.

Quelle: idw


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