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Freie Universität mit drei weiteren Projekten in der Innovationsinitiative der Bundesregierung erfolgreich

26.06.2009, 16:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare

In der jüngsten Förderrunde der Innovationsinitiative Neue Länder unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) drei weitere Projekte der Freien Universität. Im Rahmen des sogenannten ForMaT-Programms werden zwei Vorhaben von Wissenschaftlern des Fachbereichs Mathematik und Informatik unterstützt, eines aus dem Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie. Der Name des Förderprogrammes ForMaT steht für "Forschung für den Markt im Team".





Im geförderten Vorhaben der BioComputing Gruppe von Prof. Dr. Christof Schütte vom Fachbereich Mathematik und Informatik entwickeln Wissenschaftler auf Basis erarbeiteter Analysemethoden Anwendungen zur Frühdiagnostik und Wirkstoffentwicklung in drei Verwertungsfeldern in Richtung Marktreife: Im ersten Feld werden Proteinmuster in Patientenproben für spezifische Aussagen zur Frühdiagnostik herangezogen. Im zweiten Gebiet soll ein Gerät entwickelt werden, das durch gleichzeitige Pulsmessungen an mehreren Körperstellen, kardio-vaskuläre Störstellen bereits in sehr frühen Stadien lokalisiert. Im dritten Feld werden Verteilungen und kinetische Parameter pharmazeutischer Wirkstoffe im Organismus simuliert, um Erkenntnisse zur Medikamentenentwicklung und individuellen Dosierung zu gewinnen.


Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Prof. Dr. Christof Schütte , Fachbereich Mathematik und Informatik, BioComputing Gruppe
Telefon : 030 / 838-75367, Mail: schuette@mi.fu-berlin.de


Ziel des Projekts "Aufbau eines Innovationslabors zur Entwicklung und Vermarktung neurokognitiver Anwendungen für den Markt" unter Leitung von Prof. Dr. Arthur M. Jacobs vom Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität ist die Entwicklung sogenannter fNIRS-basierter Messsysteme und Auswertungsverfahren sowie spezifischer methodisch-inhaltlicher Ansätze für ein breites Spektrum kommerzieller Anwendungsfelder. Im Rahmen des Projekts sollen in Bezug auf diese Kernbereiche innovative Lösungen entwickelt werden, die zum einen den Einsatz von fNIRS in kommerziellen Anwendungsbereichen überhaupt erst möglich machen, und die andererseits als eigenständige Produkte selbst Vermarktungsrelevanz haben.
Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Prof. Dr. Arthur M. Jacobs, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität, Allgemeine und Neurokognitive Psychologie; Cluster of Excellence "Languages of Emotion" und
Dahlem Institute for Neuroimaging of Emotion (D.I.N.E.)
Telefon: 030/838-51277, E-Mail: ajacobs@zedat.fu-berlin.de


Im Projekt "Entwicklung und Vermarktung von Autonomie- und Fahrerassistenzsystemen für PKW und LKW" von Professor Dr. Raúl Rojas vom Fachbereich Mathematik und Informatik werden Technologiemodule für Autonomie- und Fahrerassistenzsysteme zukünftiger Pkw und Lkw entwickelt. Ziel des Projektes ist es, innovative Autonomiefunktionen für verlässliche und sichere Fahrzeugnavigationen und lernende virtuelle Spurführung zu vermarkten. Dafür wird ein modularer Softwarebaukasten entwickelt, der vielfältige Sensoren und Navigationsmöglichkeiten in sich vereint: das AutoNOMOS-System.


Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Fachbereich Mathematik und Informatik, Arbeitsgruppe "Künstliche Intelligenz", Prof. Dr. Raul Rojas, 030-83875130, rojas@inf.fu-berlin.de


Die Projekte werden seit einiger Zeit von profund, der Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, betreut.


profund - Die Gründungsförderung der Freien Universität Berlin: Aneta Bärwolf,
Telefon 030 / 838-73634, E-Mail: aneta.baerwolf@fu-berlin.de


Quelle: idw



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