Forschungsprojekt zu Unternehmerbildern in Deutschland und Polen

26.05.2011, 11:10 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Bielefeld, 26. Mai 2011. Mit dem Beitritt Polens in die Europäische Union und der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes nach Osteuropa ändern sich die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen für die beteiligten Länder. Vor diesem Hintergrund erhielt die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) nun einen Forschungsauftrag der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS) zur Vergleichbarkeit von Anforderungen und Ausgangslagen unternehmerischer Kompetenzen und Potentiale in Deutschland und Polen.

Das Projekt geht der Frage nach, inwiefern die Europäisierungs- und Globalisierungsprozesse Auswirkungen auf das unternehmerische Potential in Deutschland und Polen haben. „Im Fokus der wissenschaftlichen Untersuchung stehen existierende Unternehmerpersönlichkeiten und -kompetenzen in beiden Ländern. Ferner betrachten wir auch potentielle Existenzgründer, beispielsweise Studierende an der FHM und an der Universität in Olsztyn, die sich bereits jetzt Gedanken über die eigene Selbstständigkeit machen“, erklärte der wissenschaftliche Projektleiter an der FHM, Prof. Dr. Patrick Lentz im Rahmen der Kick-off Veranstaltung in Bielefeld am 11. Mai 2011. „Die Ausganssituation in beiden Ländern differiert stark. Während die deutsche Wirtschaft traditionell durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägt ist, hat Polen den Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft erst 1989 initiiert und inzwischen erfolgreich vollzogen. Es wird interessant, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der unternehmerische Kompetenzen in beiden Ländern zu entdecken und diese durch die Phänomene unserer Zeit erklären zu können“, ergänzte Prof. Dr. Roman Kisiel von der polnischen Universität in Olsztyn.

Foto: http://www.fhm-mittelstand.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_Videos/FHM-Website/Presse-Center/Pressefotos/110526_Unternehmerkompetenzen_Polen.JPG

1. Reihe (v.l.n.r.): Prof. Dr. Anne Dreier (FHM), Prof. Dr. Kisiel (Ermländisch-Masurische Universität Allenstein), Malgorzata Gruntkowski, Dr. Wieslawa Lizinska (Ermländisch-Masurische Universität Allenstein), Prof. Dr. Richard Merk (FHM)
2. Reihe (v.l.n.r.): Prof. Dr. Patrick Lentz (FHM), Iris Bleiker (FHM)
3. Reihe (v.l.n.r.): Reinert Meyer-Stolte (FHM), Aleksandra Nohanowicz (Goethe-Prüfungszentrum Stettin), Olga Zubikova (FHM), Beate Brechmann (FHM)

Weitere Informationen:
- http://www.fhm-mittelstand.de/aktuelles/

Quelle: idw


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