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Forschung für den Menschen: Den Krebs bekämpfen

14.02.2008, 12:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


Tag der offenen Tür und Vorträge im Universitätsklinikum Essen





Wie aus Versuchen im Labor schließlich eine lebensrettende Therapie wird: Das kann jeder am diesjährigen Tag der Gesundheitsforschung am 17. Februar von 10 bis 16 Uhr im Universitätsklinikum Essen, Operatives Zentrum II, erfahren. Dabei geht es um den Kampf gegen den Krebs. Ein Thema, das jeden angeht. Denn allein in Deutschland sterben pro Jahr rund 200.000 Menschen an dieser tückischen Krankheit. Fast 400.000 Patienten werden zudem jährlich neu mit der Diagnose konfrontiert.


Umso wichtiger zu wissen, was der Einzelne für seine Gesundheit tun kann, möglichst bevor es zur Erkrankung kommt. So versprechen beispielsweise die derzeitigen Forschungsergebnisse der Molekularen Medizin große Fortschritte bei der Krebsvorbeugung. Dank moderner Computertechnologie lassen sich mittlerweile bereits Vorboten der Krankheit aufspüren, so dass es zu einem Ausbruch erst gar nicht mehr kommen muss. Auch ist es keine utopische Vorstellung mehr, dass das so genannte pharmakogenetische Profil eines Menschen Vorhersagen für den Erfolg einer bestimmten medikamentösen Therapie erlaubt.


Am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) des Universitätsklinikums Essen behandelt ein hochqualifiziertes Spezialistenteam Patienten mit Tumorerkrankungen. Am Tag der Gesundheitsforschung stellen sie ihre Therapien und Forschungen einem breiten Publikum vor und bieten Gelegenheit, Fragen zu stellen. Ab 10 Uhr beginnen Vorträge in allgemeinverständlicher Sprache zu Themen wie "Verbesserung der Krebstherapie durch Gentests?", "Den Tumor aushungern", "Protonentherapie - neue Chancen für eine schonende Präzisionsstrahlentherapie" oder "Was gibt es Neues in der Behandlung von Lungen-, Brust, Magen-, Darm-, Prostata-, Blasenkrebs und Leukämien?"


Der Tag der offenen Tür mit zahlreichen Informationsständen beginnt um 13 Uhr. Die Besucher haben dann u.a. die Gelegenheit zu Lungenfunktionstests, Blutbildbestimmungen, Schilddrüsen-Ultraschall oder Blutgasuntersuchungen. Sie bekommen einen Einblick in moderne diagnostische Verfahren wie Tumorbildgebung mit Magnetresonanztomographie, neue Tumormarker sowie Pharmakogenetik. Außerdem präsentieren die Mediziner aktuelle Forschungsprojekte, zeigen dabei Tumorzellen unter dem Mikroskop, erklären Krebsrisikofaktoren oder wie sich Metastasen bilden.


Nähere Informationen:
Prof. Dr. Angelika Eggert: Direktorin des Westdeutschen Tumorzentrums, Universitätsklinikum Essen, Tel.: 02 01 / 7 23 - 24 50, angelika.eggert@uk-essen.de


Quelle: idw



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