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DGE: Übergewicht und Hormonmangel beim Mann hängen zusammen

02.03.2009, 11:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


Gießen - Männern mit dickem Bauch, gestörtem Stoffwechsel oder auch einem Diabetes mellitus Typ 2 mangelt es häufig am Geschlechtshormon Testosteron. Nach neuesten Erkenntnissen scheinen sich Hormonmangel und chronische Erkrankungen hier gegenseitig zu bedingen. Ob eine Therapie mit Testosteron für die Betroffenen einen Ausweg aus diesem Kreislauf darstellt, diskutieren Experten auf dem 52. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), das vom 4. bis 7. März 2009 in Gießen stattfindet.





Testosteron beeinflusst beim Mann nicht nur Sexualität und Psyche. Es regt den Aufbau von Muskeln und Knochen an und verringert die Fettmasse. Studien zeigen, dass auch das Körpergewicht und der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons eng zusammenhängen. Testosteron ist zwar als Medikament verfügbar. Ein niedriger Testosteronspiegel allein rechtfertigt jedoch keine Hormontherapie, so die DGE. Die Entscheidung für eine Behandlung müsse deshalb auf jeden Einzelfall genau abgestimmt sein. Ob Männer dick sind, weil sie zu wenig Testosteron haben, erörtert die DGE im Rahmen einer Pressekonferenz am 4. März 2009 in Gießen.


Terminhinweis:


Pressekonferenz anlässlich des 52. Symposions der DGE
Mittwoch, 4. März 2009, 11.00 bis 12.30 Uhr
Senatssaal der Justus-Liebig-Universität Gießen


Programm der Pressekonferenz
Ihre Themen und Referenten


Volkskrankheiten durch Hormonstörungen: Adipositas - Diabetes/Metabolisches Syndrom - Struma - Osteoporose - Hypertonie
Professor Dr. med. Reinhard G. Bretzel, Tagungspräsident, Gießen


Ist die Versorgung von Patienten mit Hormonerkrankungen in Deutschland gefährdet?
Dr. med. Ulrich Deuß, Köln


Sind Männer dick, weil sie zu wenig Testosteron haben?
Professor Dr. med. Christof Schöfl, Erlangen


Bluthochdruck - eine hormonelle Störung?
Professor Dr. med. Felix Beuschlein, München


Leitung: Professor Dr. med. Horst Harald Klein, Bochum


Ihr Kontakt für Rückfragen:
Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
Pressestelle
Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: +49 (0)711 8931-552
Telefax: +49 (0)711 8931-167
voormann@medizinkommunikation.org




Quelle: idw



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