Deutschland und Polen stärken Forschungszusammenarbeit

02.06.2008, 14:00 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Forschungsministerinnen Schavan und Kudrycka unterzeichnen Regierungsabkommen zur Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung


Deutschland und Polen werden in Zukunft enger auf dem Gebiet der Forschung und Wissenschaft zusammenarbeiten. Dies bekräftigten Bundesforschungsministerin Annette Schavan und ihre polnische Amtskollegin Barbara Kudrycka am Montag in Warschau bei der Unterzeichnung des Regierungsabkommens zur Zusammenarbeit in der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung. Schavan betonte dabei die Bedeutung der deutsch-polnischen Kooperation: "Die jetzt in die Wege geleitete Zusammenarbeit ist ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung unserer beiden Länder und Europas. Ich freue mich sehr, dass diese Wissenschaftsstiftung zustande gekommen ist. Wir können nun die nächsten wichtigen Schritte tun, um Begegnungen und gemeinsame Projekte in Wissenschaft und Forschung zu ermöglichen. Das Abkommen wird wichtige Impulse für die Zusammenarbeit Deutschlands und Polens in Wissenschaft und Technik geben." Ministerin Kudrycka hob die Bedeutung der Stiftung als "einmalige Einrichtung von hoher Bedeutung" hervor.


Die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung soll die Wissenschaft und Völkerverständigung fördern, indem sie die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Forschern beider Länder stärkt. Sie ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Frankfurt (Oder).


Schavan betonte die zunehmende Bedeutung von Wissenschaft und Forschung als Teil der internationalen politischen Agenda. Die Wissenschaftsstiftung sei ein wichtiger Beitrag zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. Schavan unterstrich zudem die Bedeutung der deutsch-polnischen Beziehungen: "Deutschland ist sehr interessiert an guten Beziehungen zu Polen. Die Wissenschaftsstiftung ist ein sehr gutes Instrument, um die Interessen Deutschlands und Polens in Wissenschaft und Forschung auf Augenhöhe und in gleichem Maße umzusetzen."


Die Stiftung hat ihre Arbeit bereits aufgenommen. Erste Projekte können in Kürze beantragt werden. An der Unterzeichnung des Abkommens nahmen von deutscher Seite zudem Teil die Vorstandsvorsitzende der Stiftung und ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Johanna Wanka, sowie die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina und Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsch-polnischen Beziehungen Gesine Schwan.


Quelle: idw


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