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JuraForum.deNachrichtenWissenschaftBundesweite Studie: Die vier Social-Media-Typen in der Wissenschaft 

Bundesweite Studie: Die vier Social-Media-Typen in der Wissenschaft

23.04.2014, 17:10 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare

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Hamburg, Köln, Hannover, 23. April 2014: Goportis – Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation identifiziert die vier Social-Media-Typen in der Wissenschaft. Die Untersuchung zeigt, dass sich Social-Web-Angebote im Alltag von Forschung und Lehre durchgesetzt haben.

Im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbunds Science 2.0 hat sich Goportis – Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation an einer bundesweiten Studie unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft beteiligt. Der sogenannte „Science 2.0 Survey“ behandelte die Nutzung von Social-Media-Instrumenten in Wissenschaft und Forschung. Ziel des Bibliotheksverbunds in dieser kooperativen Untersuchung war es, herauszufinden, wie sich Publikations- und Forschungsprozesse ändern, um die eigenen Services optimal an diese Veränderungen anpassen zu können. Daher ist es wichtig zu erfahren, wie das Nutzungsverhalten der Zielgruppe aussieht. Die Studie liefert dazu wichtige Indikatoren. In einem ersten Schritt wurden nun vier Nutzertypen identifiziert, die ein signifikant unterschiedliches Verhalten in ihrer Nutzung und ihrer Einstellung gegenüber Social-Web-Anwendungen zeigen. Für die Darstellung in der Studie wurden die vier unterschiedlichen Nutzertypen nach charakteristischen Eigenschaften benannt.

Typ 1 ist „Ms Maker“, die wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Professorin, die Web 2.0-Dienste wöchentlich bis mehrmals wöchentlich nutzt und einen ausge¬prägten Sinn für das Thema Privatsphäre im Internet hat. Sie nutzt sorgfältig ausgewählte Tools zumeist aus pragmatischen Gründen, da sie die Arbeit erleichtern. Typ 2, „Mr Tech“, nutzt als wissen¬schaftlicher Mitarbeiter oder Professor die Dienste in vergleichbarer Intensität. Aber anders als Ms Maker ist er „Neuen Medien“ und technischen Geräten gegenüber sehr aufge¬schlossen. Für ihn spielt der „Spaßfaktor“ eine Rolle bei der Nutzung der Anwendungen. Ganz anders sieht es aus bei Typ 3, „Mr Classic“. Dies ist der eher ältere, gelegentliche Nutzer von Web 2.0-Diensten, der - zumeist männlich - als Professor oder wissenschaftlicher Mitarbeiter den „Neuen Medien“ gegenüber wenig aufgeschlossen ist und mit den Tools auch weniger selbstbewusst umgeht. Er nutzt einzelne Anwendungen – häufig Lernplattformen – in erster Linie, weil dies von ihm in der Lehre erwartet wird. Sein Gegenspieler ist Typ 4: „Mr Nerd“ nutzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter/Mitarbeiterin oder auch als Professor/Professorin die Web 2.0-Dienste intensiv und ist dabei wenig über seine Privatsphäre besorgt. Zudem hat dieser Typus keine Berührungsängste bei der Nutzung von Web 2.0-Anwendungen und ist „Neuen Medien“ gegenüber sehr aufgeschlossen. Das von allen Typen meistgenutzte Tool ist Wikipedia.

Über die Studie:
Grundlage für die Identifizierung der Social-Media-Typen ist die Auswertung von 778 Online-Fragebögen, die von Anfang September bis Mitte Oktober 2013 erhoben wurden. Erfragt wurde die Nutzung von Social-Media-Instrumenten für die tägliche Arbeit in Forschung, Lehre, Administration und Wissenschaftskommunikation. Neben Intensität und Kontext der Nutzung von Web 2.0-Diensten wurden auch die Gründe für Nutzung bzw. Nicht-Nutzung einzelner Kanäle sowie generelle Einstellungen gegenüber Social-Media-Werkzeugen erfragt. Unter anderem hierzu bietet der Bericht zum Download ausführliche Ergebnisse.

Über Goportis:
Goportis ist der Name des Leibniz-Bibliotheksverbundes Forschungsinformation bestehend aus den drei Deutschen Zentralen Fachbibliotheken TIB (Technische Informationsbibliothek, Hannover), ZB MED (Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, Köln/Bonn) und ZBW (Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel/Hamburg). In Kooperation unterstützen die Partner den wissenschaftlichen Arbeitsprozess mit forschungsbasierten Services, u.a. durch das Erschließen von Forschungsdaten, die Entwicklung virtueller Forschungsumgebungen, semantische Anwendungen und vielem mehr.

Weitere Informationen unter www.goportis.de

Pressekontakt:

Birte Lindstädt
Fon: +49 221 478 97803
Mail: birte.lindstaedt@goportis.de

Weitere Informationen:
- http://www.goportis.de/fileadmin/downloads/aktuelles/Bericht_escience_2_0_Hochschulsample_Download.pdf, Ausführlicher Studienbericht zum Download
- http://www.goportis.de/fileadmin/downloads/aktuelles/20131111_SocialMediaTypen_final.pdf, Booklet zum Download
- http://www.goportis.de/fileadmin/downloads/aktuelles/IG_Goportis_Deutsch_Logo.pdf, Infografik zum Download

Quelle: idw



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