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Baker & McKenzie Preis geht an zwei junge Rechtswissenschaftler

27.04.2012, 13:10 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare

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Gleich zwei wirtschaftsrechtliche Dissertationen wurden in diesem Jahr mit dem Baker & McKenzie Preis ausgezeichnet: Cornelia Janik (31) und Cornelius Trendelenburg (34) nahmen am gestrigen Donnerstag ihre Auszeichnung entgegen. Die Überreichung fand während der Promotionsfeier des Fachbereichs Rechtswissenschaft im Casino des Campus Westend der Goethe-Universität statt. Beide Dissertationen lagen aus Sicht der Kommission – bestehend aus dem Dekan, einem Professor des Fachbereichs und einem Vertreter von Baker & McKenzie – gleichauf.

Cornelia Janik erhielt die Anerkennung für ihr Werk „Die Bindung internationaler Organisationen an internationale Menschenrechtsstandards. Eine rechtsquellentheoretische Untersuchung am Beispiel der Vereinten Nationen, der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds“. Betreuer der Arbeit war Prof. Dr. Stefan Kadelbach. Janik habe mit ihrer Dissertation, so lobte Kadelbach, eine wichtige Lücke in der rechtswissenschaftlichen Diskussion geschlossen. Denn obwohl man sich inzwischen weitgehend darüber einig sei, dass internationale Organisationen an die Menschenrechte gebunden sein sollten, sei kaum geklärt, wie genau die Bindung zu begründen sei. „Die junge Wissenschaftlerin hat die traditionelle Rechtsquellenlehre mit der Praxis internationaler Organisationen verbunden“, so Kadelbach, „und auf diese Weise einen innovativen Beitrag zu einem politisch und wissenschaftlich gleichermaßen komplexen Thema geleistet.“

Cornelius Trendelenburg überzeugte mit seiner Dissertation „Das (Wirtschafts-) Strafrecht zwischen prima und ultima ratio – Subsidiaritätswissenschaftliche Skizzen“, die Prof. Dr. Cornelius Prittwitz betreute. Prittwitz, auch Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft, machte in seiner Laudatio deutlich, dass Trendelenburg mit seiner Arbeit ein „großer Wurf“ gelungen ist: „Er hat in eine festgefahrene Diskussion Bewegung und frischen Wind gebracht, und das sowohl durch die theoretische Durchdringung der Grundfragen als auch durch eine die spezifische Fragen und Probleme der Wirtschaftskriminalität und des Wirtschaftsstrafrechts ernstnehmende Konfrontation seiner Erkenntnisse mit der Praxis.“ Die Arbeit reihe sich ein in die beste Frankfurter Tradition der Strafrechtskritik und leiste gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zum Verhältnis von Strafrecht und Verfassungsrecht.

„Wir freuen uns, in diesem Jahr zwei Spitzenarbeiten zu honorieren“, sagte der Frankfurter Baker & McKenzie-Partner Dr. Rembert Niebel, der den Preis überreichte. Die beiden Preisträger teilen sich den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Preis, den die Sozietät seit 1988 jährlich für herausragende Dissertationen oder Habilitationen verleiht, die im Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität entstanden sind.

„Der Baker & McKenzie-Preis bildet einen wichtigen Teil der juristischen Nachwuchsförderung unserer Kanzlei“, sagt Dr. Bernhard Trappehl, Managing Partner der deutschen Büros von Baker & McKenzie. Seit vielen Jahren ist die Sozietät eng mit der Goethe-Universität verbunden. Mehrere Baker & McKenzie-Anwälte sind als Lehrende an der Goethe-Universität tätig. Darüber hinaus hat sich die Kanzlei in jüngster Zeit als Förderer des Stipendienprogramms der Goethe-Universität engagiert. Die Stipendiaten erhalten auf Basis des von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Deutschland-Stipendiums für mindestens ein Jahr monatlich 300 Euro, unabhängig von ihrem sonstigen Einkommen und dem Einkommen der Eltern.

Informationen: Prof. Cornelius Prittwitz und Prof. Stefan Kadelbach, Fachbereich Rechtswissenschaften, Campus Westend, Tel. 069/798 34348 oder – 34295, Prittwitz@jur.uni-frankfurt.de, S.Kadelbach@jur.uni-frankfurt.de Iris Meinking , Baker & McKenzie, Tel. (069) 299 08 322, iris.meinking@bakermckenzie.com

Quelle: idw



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