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„Wissen verwerten“: 6. FH-Forschungsforum der Fachhochschulkonferenz

12.04.2012, 15:10 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare

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Beim 6. FH-Forschungsforum, das heuer zum ersten Mal in der Steiermark an der FH JOANNEUM stattfand, wurde eines deutlich: die Forschung an den österreichischen Fachhochschulen erweist sich als breit gefächert, praxisorientiert und an den aktuellen Fragen der Zeit orientiert. Doch wo liegen die inhaltlichen Stärken der Forschung an den Fachhochschulen? Dieser Frage widmeten sich die TeilnehmerInnen des Forschungsforums 2012 unter dem Motto „Wissen verwerten“.

Das Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen findet einmal jährlich an einer anderen Fachhochschule statt und soll Quantität und Qualität der F&E-Leistungen von Fachhochschulen aufzeigen. Am 11. und 12. April 2012 war erstmals die FH JOANNEUM in Graz Gastgeber des FH-Forschungsforums. Unter dem Motto „Wissen verwerten“ diskutierten VertreterInnen der österreichischen Fachhochschulen gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik und Wirtschaft über die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Forschung an den österreichischen Fachhochschulen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach dem Profil und der Identität von FH-Forschung, sowie nach dem Nutzen, den sie für die Gesellschaft erzielen kann. Begrüßt wurden unter anderem Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, die steirische Landesrätin für Wissenschaft und Forschung, Kristina Edlinger-Ploder, sowie Helmut Holzinger, Präsident der österreichischen Fachhochschulkonferenz.

„Wichtige Stütze im österreichischen Hochschulsektor“
Karlheinz Töchterle: „Die Fachhochschulen haben sich in den vergangenen Jahren eindrucksvoll zu einer wichtigen Stütze im österreichischen Hochschulsektor entwickelt. Dabei gilt es auch künftig, die unterschiedlichen Herausforderungen und zahlreichen Chancen zwischen Wettbewerb und Kooperation aufzugreifen und bestmöglich zu nutzen.“
Kristina Edlinger-Ploder: „Forschung und Entwicklung sind nicht nur wesentliche Grundlagen unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wohlstandes, sondern bestimmen letztlich auch die Qualität der Lehre. Lernen ist nicht nur der Prozess einer Reproduktion von Wissen, sondern auch der Konstruktion von Wissen. Forschungsprojekte erfüllen – neben der Möglichkeit einer zusätzlichen Finanzierungsquelle für Hochschulen – viele bedeutende Funktionen in einem modernen Hochschulsystem wie den vielgeforderten Wissenstransfer in die Wirtschaft, die erforderliche Anwendungsorientierung in der Ausbildung, neue Möglichkeiten internationaler Kooperationen und Vernetzungen auf Projektebene und vor allem eine beträchtliche Kompetenzerweiterung – sowohl für Studierende als auch für Lehrende.“
Helmut Holzinger, Präsident der österreichischen Fachhochschulkonferenz: „Fachhochschulen wird in den nächsten Jahren eine Schlüsselrolle in der österreichischen Forschungslandschaft zukommen. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2020 zur europäischen Innovationsspitze zu gehören. Dies setzt voraus, dass alle Potenziale Österreichs im Bereich der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskompetenz ausgeschöpft werden. An Fachhochschulen sind diese in ihrer ganzen Vielfalt vorhanden. Die Leistungen der Fachhochschulen in der anwendungsbezogenen Forschung wurden beim 6. FH-Forschungsforum eindrucksvoll bewiesen. Es gilt nun, die Fachhochschulen bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Potenziale weiter ausschöpfen zu können, um damit den Wissenschaftsstandort Österreich noch attraktiver zu machen.“

Sehr gute Positionierung
Karl Peter Pfeiffer, Rektor der FH JOANNEUM, ergänzt: „Ein wesentliches Merkmal der Forschung an den Fachhochschulen ist die enge Verknüpfung mit der Lehre und die Integration der Studierenden in Forschungsprojekte. Als Forschungspartner für Industrie und Wirtschaft, insbesondere für KMU, sowie für öffentliche Einrichtungen konnten sich die Fachhochschulen in den vergangenen Jahren sehr gut positionieren. Zahlreiche erfolgreiche EU-weite Projekte zeigen, dass wir auch international wettbewerbsfähig sind. Dass sich diese Leistungen auch immer mehr in wissenschaftlichen Veröffentlichungen niederschlagen, ist eine weitere positive Entwicklung, die es zu verstärken gilt.“
Michael Bobik, Studiengangsleiter von „Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement“ und „Energy and Transport Management“ an der FH JOANNEUM und Koordinator der Tagung: „Das heurige Forschungsforum in Graz stellte sich der Aufgabe, das spezifische Profil der FH-Forschung herauszuarbeiten. Wenn sowohl Forschungs-Kunden als auch ForscherInnen selbst genau wissen, wo ihre inhaltlichen Stärken liegen, kann man viel gezielter zusammenarbeiten. Was wir ohnehin jederzeit nachweisen können, sind die organisatorischen Stärken. Nämlich dass wir anwendungsnah, effizient und termintreu sind.“

Sechs Themenfelder
In insgesamt sechs Sessions, die sich jeweils einem Themenfeld widmeten, wurden die unterschiedlichen Perspektiven und Ansätze der Forschung an österreichischen Fachhochschulen unter der Leitung von Rapporteurinnen und Rapporteuren diskutiert. Über 130 Fachbeiträge wurden dazu im Vorfeld eingereicht. Session 1 stand unter dem Titel „Informationstechnologie als Produktionsfaktor“, Session 2 widmete sich dem Thema „Bau, Energie und Mobilität im Klimawandel“ während die dritte Session den Titel „Wirtschaftswissenschaften: Beiträge gegen die Krise“ trug. Session 4 thematisierte die „Multisektorale Gesundheitsförderung“, Session 5 stellte das Thema „Soziale Ungleichheit und soziales Kapital“ ins Zentrum und Session 6 setzte sich mit der „Intelligenten Produktion im globalen Wettbewerb“ auseinander.

Mit einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Industrie und dem österreichischen Fachhochschulsektor zum Thema „Wissen verwerten – ist die FH-Forschung auf dem richtigen Weg zum Nutzen von Wirtschaft und Gesellschaft?“ ging das 6. FH-Forschungsforum am 12. April zu Ende. Wie sich die diskutierten Ansätze und Perspektiven weiterentwickeln werden, ist spätestens beim 7. FH-Forschungsforum 2013, das an der FH Vorarlberg stattfinden wird, zu sehen.

Quelle: idw



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