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„Sozialwissenschaftliche Begleitforschung zur Elektromobilität“: Nutzer in Rhein-Main werden befragt

02.09.2010, 16:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare




Frankfurt/Main, 2. September 2010. Welche Infrastruktur wünschen sich die Nutzer von Elektrofahrzeugen? Für welche Zielgruppe eignen sich Elektrofahrzeuge? Sind die Nutzer von Elektromobilen überdurchschnittlich umweltbewusst? Und wer ist am ehesten für Elektromobilität zu begeistern? Antworten auf diese und andere Fragen sucht die Studie „Sozialwissenschaftliche Begleitforschung zur Elektromobilität in der Modellregion Rhein-Main“.

Die Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) führt die Studie zusammen mit der Goethe-Universität Frankfurt und dem Darmstädter Umwelt-Beratungsunternehmen e-hoch-3 durch. Analysiert werden soll das Mobilitätsverhalten der Anwender von Elektromobilität (Nutzung von Elektrofahrzeugen zum Zweck der Fortbewegung) und insbesondere die Akzeptanz der (zukünftigen) Nutzer. Dafür bitten die Wissenschaftler/-innen, Nutzer elektrischer Fahrzeuge aus den insgesamt 14 Demonstrationsvorhaben der Modellregion an umfassenden Befragungen teilzunehmen. Ziel ist es, die Angebote zur Elektromobilität bedarfsgerecht zu optimieren und an die Anforderungen und Wünsche der Nutzer anzupassen.

Bundesweit nehmen acht Modellregionen an dem Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität in Deutschland“ teil. Die regionale Projektleitstelle für die Modellregion Rhein-Main ist bei der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) angesiedelt. Von dort aus werden Projekte koordiniert, die nahezu alle Formen der Elektromobilität einschließen: von Elektrorollern und -fahrrädern (Pedelecs) über Elektro- und Hybridbusse sowie Elektroautos bis hin zur Erprobung von Hybridnutzfahrzeugen.

Die Begleitstudie gehört zum Programm „Modellregionen Elektromobilität in Deutschland“, das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert wird. Insgesamt 115 Millionen Euro stehen aus dem Topf des zweiten Konjunkturpakets bereit. Überregional wird das Programm von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW) koordiniert.

Kontakte:

Fachhochschule Frankfurt:
Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Petra Schäfer, E-Mail: petra.schaefer@fb1.fh-frankfurt.de

Goethe-Universität Frankfurt:
Birgit Blättel-Mink, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, E-Mail: b.blaettel-mink@soz.uni-frankfurt.de und Martin Lanzendorf, Institut für Humangeografie, E-Mail: lanzendorf@em.uni-frankfurt.de

e-hoch-3 GbR:
Udo Hermenau, E-Mail: hermenau@e-hoch-drei.de

Quelle: idw



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