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Auswirkungen der Krise auf ländliche Regionen Polens

02.12.2009, 15:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


IAMO-Wissenschaftler ist Podiumsgast der Fachtagung "Krisen- und Chancenraum Europa"





Als Agrarökonom, der sich mit der Entwicklung ländlicher Regionen Mittel- und Osteuropas befasst, ist PD Dr. Martin Petrick, vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), am Freitag, dem 4. Dezember, Podiumsgast der 2. Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde. Die morgen in Leipzig beginnende, zweitägige Konferenz widmet sich dem "Krisen- und Chancenraum Osteuropa".


Petrick wird in die Diskussion zum Thema "Krisenauswirkungen II: Regionalanalyse, Arbeitsmarkt, Lebensstandard, Soziale Netze, Cluster" (04.12.09, 10:45-11:25 Uhr, Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa) vor allem die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit zur ländlichen Entwicklung Polens einbringen. Der Stellvertretende Leiter der Abteilung Rahmenbedingungen des Agrarsektors und Politikanalyse des IAMO koordiniert an dem Hallenser Institut u. a. den Forschungsschwerpunkt Politikreformen und institutioneller Wandel. Polen ist dabei eine der Untersuchungsregionen Petricks. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat das Land und insbesondere seine Agrar- und Ernährungswirtschaft vergleichsweise wenig getroffen. Dies hängt u. a. damit zusammen, dass der Grad der Internationalisierung der Landwirtschaft Polens eher gering ist. So wie Polen von den Wachstumschancen, die die Globalisierung birgt, bisher eher nicht profitiert hat, ist das Land auch von den Auswirkungen der Krise im Bereich der Landwirtschaft relativ verschont geblieben.


Neben Petrick vom IAMO werden Prof. Dr. József Nemes-Nagy und Dr. Hajnalka Löcsei vom Lehrstuhl für Regionalwissenschaft der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest und Prof. Dr. Natalja Subarewitsch, Direktorin für Regionalprogramme am Unabhängigen Institut für Sozialpolitik in Moskau auf dem Podium sitzen. Die Diskussion leitet Prof. Dr. Sebastian Lentz, Direktor des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL). Ausrichter der Tagung sind die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, das IfL und der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft. Konferenzsprache ist Englisch.


Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier: .


Weitere Informationen:
Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Britta Paasche M.A.
Tel. 0345 - 2928 330 |


Quelle: idw



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