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JuraForum.deUrteileVorschriftenZZPO§ 850 d ZPO 

Entscheidungen zu "§ 850 d ZPO"

Übersicht

OLG-DUESSELDORF – Urteil, II-8 UF 212/07 vom 24.09.2008

Eine entsprechende Regelung im rechtskräftig gerichtlich bestätigten Insolvenzplan ist als Verzicht des unterhaltsberechtigten Gläubigers auf laufende Unterhaltsansprüche ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu bewerten, auch wenn der Unterhaltsgläubiger dem Plan in der Gläubigerversammlung widersprochen und das Insolvenzgericht daraufhin seine Zustimmung fingiert hat.

LAG-KOELN – Urteil, 9 Sa 1496/05 vom 28.03.2006

1. Die Arbeitsgerichte sind an Entscheidungen des Vollstreckungsgerichts gebunden, die vollstreckungsrechtliche Fragen betreffen, insbesondere auch die Bestimmung der besonderen Pfändungsgrenze nach § 850 d ZPO und deren späteren Änderungen durch das Vollstreckungsgericht.

2. Der Schutz des Drittschuldners nach § 836 Abs. 2 ZPO ist auch dann geboten, wenn er an einen nachrangigen Gläubiger leistet, die Rangvorberechtigung anderer Gläubiger ihm aber unbekannt war.

LAG-HAMM – Urteil, 7 Sa 2049/04 vom 11.03.2005

Zu den Voraussetzungen des nachträglichen einseitigen Verzichts bzw. des Zustandekommens eines rechtswirksamen Verzichts-/Aufrechnungsvertrages zu Lasten der unpfändbaren Arbeitsvergütung.

LAG-KOELN – Urteil, 4 Sa 977/03 vom 19.12.2003

Unterhaltsgläubiger können während des Insolvenzverfahrens des Schuldners in die Differenz zwischen dem vom Insolvenzgericht festgesetzten pfändungsfreien Betrag nach §§ 850 c, 850 f ZPO und dem vom Vollstreckungsgericht festgesetzten pfändungsfreien Betrag nach § 850 d ZPO vollstrecken.

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 WF 202/02 vom 05.03.2003

Zur Frage der unterhaltsrechtlichen Wirkungen der Verbraucherinsolvenz.

Die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners richtet sich nicht nach den Regeln des Vollstreckungsrechts, sondern dem materiellen Recht, wobei Verbindlichkeiten die Leistungsfähigkeit grundsätzlich auch dann mindern können, wenn der Unterhaltsschuldner durch die Schuldentilgung außerstande ist, den Mindestunterhalt zu sichern.

LAG-NIEDERSACHSEN – Urteil, 16 Sa 1221/02 vom 14.02.2003

Ein Arbeitnehmer, der mit seiner Bank zur Sicherung von Darlehen eine Sicherungsabtretung seines Entgeltes vereinbart, handelt gegenüber der Pfändungsgläubigerin in einer gegen die Vorschriften der §§ 850 ff. ZPO verstoßenden Weise, wenn ihm gleichzeitig die Bank vereinbarungsgemäß die volle Verfügung über seine Konten auch in Höhe des abgetretenen Betrages einräumt.

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 2 Sa 129/08 vom 17.07.2008

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 Sa 61/08 vom 11.06.2008

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 9 SaGa 1/07 vom 24.04.2007

OLG-DUESSELDORF – Beschluss, II-3 WF 192/06 vom 17.10.2006

BGH – Beschluss, VII ZB 14/06 vom 29.03.2006

BGH – Beschluss, VII ZB 15/06 vom 29.03.2006

LAG-HAMM – Urteil, 19 Sa 1014/05 vom 20.09.2005

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 10 Sa 985/04 vom 11.05.2005

LAG-HAMM – Urteil, 18 Sa 795/04 vom 01.12.2004

OLG-DUESSELDORF – Urteil, 4 UF 95/02 vom 25.10.2003

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 11 U 51/00 vom 25.09.2001

LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 17 Sa 9/01 vom 19.09.2001

LAG-DUESSELDORF – Urteil, 16 Sa 1765/00 vom 06.03.2001


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