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JuraForum.deUrteileVorschriftenZZPOUrteile zu § 519 Abs. 3 Nr. 2 Fassung/ 3. Dezember 1976 ZPO 

Urteile zu § 519 Abs. 3 Nr. 2 Fassung/ 3. Dezember 1976 ZPO – Urteilsdatenbank von JuraForum.de

Entscheidungen und Beschlüsse zu § 519 Abs. 3 Nr. 2 Fassung/ 3. Dezember 1976 ZPO

BGH – Beschluss, VII ZB 85/08 vom 07.05.2009

Eine unvollständige Berufungsschrift, der die letzte Seite und die Unterschrift fehlen, genügt den Formerfordernissen jedenfalls dann, wenn die nach § 519 ZPO erforderlichen Angaben vorhanden sind und sich aus einer gleichzeitig eingereichten, unterschriebenen beglaubigten Abschrift ergibt, dass an der Absicht des Prozessbevollmächtigten, die Berufung in der erklärten Form einlegen zu wollen, keine Zweifel bestehen.

LAG-KOELN – Urteil, 8 Sa 773/01 vom 21.11.2001

Die haftbedingte Nichterfüllung der Arbeitspflicht durch einen Arbeitnehmer ist an sich als außerordentlicher Kündigungsgrund anzuerkennen (BAG, Urteil vom 09. März 1995 – 2 AZR 497/94 – AP Nr. 123 zu § 626 BGB, Urteil vom 15.11.1984 – 2 AZR 613/83 – AP Nr. 87 zu § 626 BGB).

Allerdings ist stets auf die Umstände des Einzelfalles abzustellen, wobei es entscheidend darauf ankommt, in welchem Umfang dem Arbeitgeber die Hinnahme der Arbeitsverhinderung des Arbeitnehmers zumutbar ist und wie sie sich im Betrieb konkret nachteilig ausgewirkt hat (BAG, Urteil vom 10. Juni 1965 – 2 AZR 339/64 – AP Nr. 17 zu § 519 ZPO; Urteil vom 15. November 1984 a.a.O.; Urteil vom 09. März 1995 a.a.O.; Urteil vom 20. November 1997 – 2 AZR 805/96 – RzK I 6 a Nr. 54).

Fehlt hierzu hinreichender Tatsachenvortrag des kündigenden Arbeitgebers, so gilt, dass die bloße Abwesenheit eines Arbeitnehmers eine außerordentliche Kündigung nicht rechtfertigen kann; dies entspricht nicht den Voraussetzungen des § 626 BGB.

OLG-NAUMBURG – Urteil, 6 U 63/00 vom 09.03.2001

Leitsatz:

Es fehlt an einer § 519 ZPO entsprechenden Berufungsbegründung, wenn der Prozessvertreter des Berufungsführers die Berufungsbegründung zwar unterzeichnet hat, aber ausdrücklich erklärt, er arbeite lediglich als Korrespondenzanwalt und habe die Schriftsätze nicht geschrieben und auch nicht gelesen.

OLG Naumburg, Urt vom 09.03.2001, 6 U 63/00;
vorgehend LG Magdeburg, Urt vom 09.02.2000, 10 O 3309/98

BGH – Urteil, II ZR 214/01 vom 04.02.2002

Die Erweiterung oder Änderung der Klage kann nicht das alleinige Ziel der Berufung sein.


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