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JuraForum.deUrteileVorschriftenZZPO§ 115 Abs. 1 Nr. 1 ZPO 

Entscheidungen zu "§ 115 Abs. 1 Nr. 1 ZPO"

Übersicht

OLG-DRESDEN – Beschluss, 24 WF 116/09 vom 02.03.2009

Im PKH-Verfahren kann ein Antragsteller nicht geltend machen, er zahle seinem Lebensgefährten Unterhalt. Er kann aber als besondere Belastung den Betrag geltend machen, mit dem sein Einkommen nach SGB II herangezogen wird, um den Bedarf des Lebensgefährten zu decken.

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 14 WF 103/02 vom 06.06.2002

Hinreichende Erfolgsaussicht im Sinne des § 114 ZPO liegt für die Rechtsverfolgung schon dann vor, wenn das Gericht den Rechtsstandpunkt der antragstellenden Partei aufgrund ihrer Sachdarstellung und der vorhandenen Unterlagen für zutreffend oder zumindest vertretbar hält und in tatsächlicher Hinsicht mindestens von der Möglichkeit der Beweisführung überzeugt ist (vgl. Zöller/Philippi, ZPO, 23.Aufl., § 114 RdNr 19). Es muss also aufgrund summarischer Prüfung der Sach- und Rechtslage möglich sein, dass die antragstellende Partei mit ihrem Begehren durchdringen wird, wobei die Anforderungen an die rechtlichen und tatsächlichen Erfolgsaussichten nicht überspannt werden dürfen (vgl. Zöller/Philippi, aaO, RdNr. 19).

BRANDENBURGISCHES-OLG – Beschluss, 11 W 60/06 vom 19.02.2007

OLG-DUESSELDORF – Beschluss, II-3 WF 254/06 vom 20.11.2006

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 4 Ta 252/05 vom 24.10.2005

OLG-HAMM – Beschluss, 4 WF 5/05 vom 24.02.2005

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 9 Ta 19/04 vom 04.02.2004

LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 4 Ta 7/03 vom 28.08.2003

BFH – Beschluss, VI S 16/00 vom 23.10.2000


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