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JuraForum.deUrteileVorschriftenVVAÜG§ 2 Abs.1 Nr. 2 VAÜG 

Entscheidungen zu "§ 2 Abs.1 Nr. 2 VAÜG"

Übersicht

KG – Beschluss, 19 WF 174/10 vom 28.10.2010

Die anwaltliche Vertretung in einer nach § 2 VAÜG ausgesetzten und wiederaufgenommenen Folgesache Versorgungsausgleich stellt auch dann keine neue Angelegenheit nach § 15 Abs. 5 S. 2 RVG dar, wenn 2 Kalenderjahre seit Erlass des Scheidungsurteils vergangen sind.

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 3 UF 29/08 vom 17.03.2008

Aufgrund der Entscheidung des BGH (14.11.2007 Az. IV ZR 74/06) ist die Startgutschrift rentenferner Versicherter durch die Tarifpartner neu zu bestimmen; dies ist bislang noch nicht erfolgt.

Das OLG Naumburg schließt sich der Rechtsauffassung des OLG Stuttgart (OLG Stuttgart 28.12.2007 - Az. 15 UF 240/07) an, wonach die derzeitige Regelungslücke durch Aussetzung in analoger Anwendung des § 2 VAÜG zu schließen ist.

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 3 UF 100/07 vom 24.04.2007

Wird die Scheidung ausgesprochen, der Versorgungsausgleich aber nach § 2 VAÜG ausgesetzt, ist das die Scheidung aussprechende Urteil kein Endurteil im Rahmen des Verbundes mit der Rechtsfolge, dass die Kostenentscheidung erst in der Schlussentscheidung ergehen kann.

Wird im Rahmen der Beschwerde die Aussetzung aufgehoben, ist auch die unzulässige erstinstanzliche Kostenentscheidung aufzuheben.

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 3 UF 19/06 vom 06.04.2006

Wendet sich ein Verfahrensbeteiligter gegen die Aussetzung nach § 2 VAÜG, handelt es sich um eine Beschwerde nach § 19 FGG.

Wird eine Ehe unter Abtrennung (und/oder Aussetzung) einer Folgesache geschieden, handelt es sich um ein Teilurteil. Eine Kostenentscheidung ist erst in der Schlussentscheidung zulässig (im Anschluss an OLG Naumburg v. 24.6.03 - Az. 8 UF 90/03 und unter Hinweis auf BGH XII ZB 12/00 in FamRZ 2003, 1005).

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 UF 32/05 vom 22.03.2005

Die Aussetzung nach § 2 VAÜG kann nur durch eine Vereinbarung entsprechend der Rechtsprechung des BGH vermieden werden.

Es ist unzulässig, von Amts wegen geringe Anrechte, die zu einer Aussetzung führen würden, als dynamische Anrechte zu behandeln (OLG Naumburg, 14. Zivilsenat, in OLGR Naumburg 2004, 355); die Rechtsbeschwerde wurde deswegen zugelassen.

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 14 UF 254/03 vom 08.04.2004

Hat das FamG das Verfahren nach § 2 VAÜG ausgesetzt und wird hiergegen Beschwerde eingelegt, ist der Senat zur Sachentscheidung berufen.

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 UF 230/02 vom 20.01.2003

Entgegen der ständigen Rechtsprechung des Senats hat der BGH durch Beschluss vom 4. Dezember 2002, Az. XII ZB 12/00 (noch nicht veröffentlicht) entschieden, dass die Aussetzung nach § 2 VAÜG keine Endentscheidung zum Versorgungsausgleich darstellt und daher weder die - befristete - Beschwerde zum OLG gegeben ist noch die Rechtsbeschwerde hiergegen zugelassen werden kann.

Der Senat gibt seine Rechtsprechung zu § 2 VAÜG daher auf.

Zur Vermeidung der Aussetzung bei - geringen - Anwartschaften wird auf die Möglichkeit von Vereinbarungen hingewiesen ( BGH vom 5.9.2001, Az. XII ZB 28/97 in FamRZ 2001, 1701-1703 (Leitsatz und Gründe) = MDR 2001, 1410-1411 (Leitsatz und Gründe) = BGHReport 2002, 20-21 (Leitsatz und Gründe) = FuR 2001, 539-542 (Leitsatz und Gründe) = NJW-RR 2002, 290-291 (Leitsatz und Gründe) = LM BGB § 1587o Nr 1 (7/2002) (Leitsatz und Gründe) = EzFamR BGB § 1587a Nr 114 (Leitsatz und Gründe) = EBE/BGH 2001, BGH-Ls 600/01 (Leitsatz) = EzFamR aktuell 2001, 389 (Leitsatz) = NJ 2002, 96 (Leitsatz) = FamRB 2002, 40 (red. Leitsatz) = FPR 2002, 85 (Leitsatz) ).

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 UF 33/02 vom 16.04.2002

Wird der Versorgungsausgleich nach § 2 VAÜG ausgesetzt und erkennt das FamG, dass dies rechtliche fehlerhaft war, kann nur durch Rechtsmittel, nicht aber durch "Berichtigung" im Sinne von § 319 ZPO der Tenor und die Gründe geändert werden.

OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 UF 39/02 vom 05.03.2002

Liegen die Voraussetzungen für einen zweigleisigen Ausgleich vor und bezieht nur der Ausgleichspflichtige schon eine Dauerrente, ist das Verfahren nach § 2 VAÜG auszusetzen.

OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 2 UF 243/01 vom 14.01.2002

1. Die Aussetzung des Verfahrens zum Versorgungsausgleich ist als Zwischenentscheidung mit der Beschwerde nach § 19 FGG durch einen Versorgungsträger anfechtbar.

2. Zu den Voraussetzungen der Durchführung des Versorgungsausgleichs nach § 2 Abs.1 Nr.2 VAÜG vor der Einkommensangleichung


Entscheidungen zu weiteren Paragraphen


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