Impressum | Disclaimer | Anmeldung / Login
 

JuraForum.deUrteileVorschriftenSStGB§ 49 StGB 

Entscheidungen zu "§ 49 StGB"

Übersicht

OLG-HAMM – Beschluss, 2 Ss 11/09 vom 10.02.2009

Zur wegen vorwerfbarer Alkoholisierung verneinten Strafrahmenverschiebung nach §§ 21, 49 StGB und zu den Voraussetzungen einer Strafrahmenverschiebung nach § 46 a StGB.

OLG-HAMM – Beschluss, 2 Ss 60/08 vom 11.06.2008

Eine Körperverletzung mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung setzt nicht voraus, dass die Behandlung des Opfers durch den Täter das Leben des Opfers konkret gefährdet hat. Ausreichend ist vielmehr, dass die Art der Behandlung nach den Umständen des Einzelfalls generell hierzu geeignet ist. In diesem Zusammenhang kann auch ein wuchtig gegen den Kopf des Verletzten geführter Kopfstoß lebensgefährlich sein.

Die Milderung des Strafrahmens steht bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 21 StGB in pflichtgemäßem Ermessen des Tatrichters und ist keinesfalls obligatorisch. Dabei ist eine Gesamtwürdigung aller schuldrelevanten Umstände vorzunehmen, wobei die Versagung einer Strafmilderung insbesondere dann in Betracht kommt, wenn der Täter die Begehung von Straftaten in einem selbst zu verantwortenden (Alkohol-)-Rausch vorausgesehen hat oder hätte voraussehen können.

OLG-HAMM – Beschluss, 3 Ss 429/06 vom 04.10.2006

Über die fakultative Strafrahmenverschiebung nach §§ 21, 49 Abs. 1 StGB entscheidet der Tatrichter nach seinem pflichtgemäßen Ermessen aufgrund einer Gesamtabwägung in wertender Betrachtung aller schuldrelevanten Umstände. Entscheidung unterliegt nur eingeschränkter revisionsgerichtlicher Überprüfung und ist regelmäßig hinzunehmen.

OLG-HAMM – Beschluss, 3 Ss 104/06 vom 08.05.2006

Die Annahme eines minder schweren Falles liegt vor allem dann nahe, wenn der Tatrichter einen sogenannten gesetzlich vertypten Milderungsgrund angenommen hat

OLG-HAMM – Beschluss, 4 Ss 511/05 vom 05.01.2006

Zur Anwendung der Milderungsmöglichkeit der §§ 46 a, 49 Abs. 1 StGB bei Schadenswiedergutmachung, die über die Höhe des angerichteten Schadens hinausgeht.

OLG-HAMM – Beschluss, 4 Ss 361/05 vom 11.10.2005

Zur Strafrahmenverschiebung unter Berücksichtigung der neueren obergerichtlichen Rechtsprechung bei alkoholbedingt erheblich verminderter Schuldfähigkeit

BAYOBLG – Beschluss, 4 St RR 204/04 vom 20.12.2004

Wird zur Darstellung früherer Verurteilungen des Angeklagten der Auszug aus dem Strafregister des Angeklagten in die schriftlichen Urteilsgründe einkopiert, so liegt darin grundsätzlich kein die Sachrüge begründender Rechtsverstoß.

OLG-HAMM – Beschluss, 2 Ss 111/04 vom 03.05.2004

1. Zum fehlgeschlagenen Versuch bei der sexuellen Nötigung.

2. Will das Tatgericht nach § 154 StPO ausgeschiedene Taten bei der Strafzumessung berücksichtigen, muss es aufgrund des Grundsatzes des fairen Verfahrens dem Angeklagten grundsätzlich einen entsprechenden Hinweis nach § 265 StPO erteilen.

3. Zur Annahme eines minder schweren Falles beim Zusammentreffen von vertypten und nicht vertypten Milderungsgründen.

OLG-HAMM – Beschluss, 3 Ss 90/04 vom 15.04.2004

Zur Anwendung von §§ 49, 50 StGB beim Zusammentreffen von vertypten und nicht vertypten Milderungsgründen.

OLG-FRANKFURT – Beschluss, 3 Ws 1119/01 vom 26.11.2001

Die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus ist auch dann für erledigt zu erklären, wenn sich im Zuge der Vollstreckung der Maßregel herausstellt, dass die Voraussetzungen für ihre Anordnung von Anfang an nicht vorlagen (sogenannte Fehleinweisung).

OLG-HAMM – Beschluss, 2 Ss 548/01 vom 01.08.2001

Zum Umfang der erforderlichen Feststellungen bei der Verurteilung wegen eines vorsätzlichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und zur Abgrenzung von Vorsatz und bewusster Fahrlässigkeit

OLG-KOBLENZ – Beschluss, 1 Ss 119/00 vom 08.06.2000

Leitsatz:

Zu den Anforderungen an die Prüfung eines minder schweren Falles bei gleichzeitigem Vorliegen eines besonderen gesetzlichen Milderungsgrundes.

BGH – Beschluss, 4 StR 521/99 vom 09.11.1999

Nähert sich der Blutalkohol einem Wert von 3 Promille, so besteht regelmäßig die Notwendigkeit, die Schuldunfähigkeit des Täters zu erörtern.

OLG-ZWEIBRÜCKEN – Beschluss, 1 Ss 274/99 vom 09.02.1999

Zur Fassung der Entscheidungsformel eines Berufungsurteils, welches das Urteil erster Instanz auf Berufung der Staatsanwaltschaft und des Angeklagten in den Einzelstrafen ändert.

Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken - 1 Strafsenat Beschluss vom 9. Februar 2000 - 1 Ss 274/99

BGH – Urteil, 5 StR 64/09 vom 07.05.2009

OLG-KOELN – Beschluss, 83 Ss 32/09 vom 30.04.2009

BGH – Beschluss, 5 StR 86/09 vom 25.03.2009

BGH – Urteil, 2 StR 339/08 vom 11.02.2009

BGH – Beschluss, 1 StR 503/08 vom 22.10.2008

BGH – Beschluss, 2 StR 250/08 vom 16.07.2008

BGH – Beschluss, 1 StR 657/07 vom 12.02.2008

OLG-HAMM – Beschluss, 4 OBL 154/07 vom 15.01.2008

BGH – Beschluss, 5 StR 480/07 vom 20.12.2007

BGH – Beschluss, 4 StR 293/07 vom 17.07.2007

BGH – Beschluss, 4 StR 187/07 vom 12.06.2007

OLG-KOELN – Beschluss, 82 Ss 45/07 vom 22.05.2007

BGH – Beschluss, 2 StR 450/06 vom 08.11.2006

BGH – Urteil, 2 StR 198/06 vom 30.08.2006

BGH – Beschluss, 5 StR 105/06 vom 23.08.2006

BGH – Beschluss, 5 StR 277/06 vom 26.07.2006


Seite:   1  2  3 


Entscheidungen zu weiteren Paragraphen

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze

Sie lesen gerade das Thema "Entscheidungen zu § 49 StGB" © JuraForum.de — 2003-2013

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum