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JuraForum.deUrteileVorschriftenSStGB§ 253 StGB 

Entscheidungen zu "§ 253 StGB"

Übersicht

OLG-HAMM – Beschluss, 3 Ss 62/07 vom 21.06.2007

Eine wahlweise Verurteilung wegen Diebstahls oder Erpressung ist daunzulässig.

OLG-DUESSELDORF – Beschluss, III 2 Ss 24/05 - 16/05 vom 09.05.2005

1. Zu den Anforderungen an die Annahme psychischer Beihilfe zu einer schweren räuberischen Erpressung durch Anwesenheit am Tatort.

2. Zur Feststellung des richtigen Strafrahmens, wenn ein vertypter Strafmilderungsgrund vorliegt und die Annahme eines minder schweren Falles in Betracht kommt.

BGH – Urteil, 3 StR 137/03 vom 07.08.2003

1. Überläßt ein Betäubungsmittelhändler seinem Kunden, der ihn über seine Zahlungsfähigkeit und -willigkeit getäuscht hat, die verkauften Drogen ohne Kaufpreiszahlung, hat er auch keinen Anspruch auf deren Rückgabe, denn eine derartige Forderung ist wegen unzulässiger Rechtsausübung mit Treu und Glauben unvereinbar. Ihm steht daher nach Verbrauch der Drogen durch den Kunden auch kein Anspruch auf Geldersatz zu. Will er die Bezahlung der Betäubungsmittel mit Nötigungsmitteln durchsetzen, erstrebt er demgemäß eine unrechtmäßige Bereicherung im Sinne des § 253 Abs. 1 StGB.

2. Ein Irrtum des Erpressers über die Unrechtmäßigkeit der von ihm erstrebten Bereicherung liegt nicht schon dann vor, wenn er sich nach den Anschauungen der einschlägig kriminellen Kreise als berechtigter Inhaber eines Anspruchs gegen das Opfer fühlt. Maßgeblich ist vielmehr, ob er sich vorstellt, daß dieser Anspruch auch von der Rechtsordnung anerkannt wird und er seine Forderung demgemäß mit gerichtlicher Hilfe in einem Zivilprozeß durchsetzen könnte.

OLG-KARLSRUHE – Urteil, 1 Ss 277/01 vom 06.06.2002

1. Die rechtliche Bewertung eines Sachverhalts, welche eine Subsumtion von Tatsachen unter Rechtsnormen erforderlich macht, stellt ein Werturteil und nicht um eine Tatsachenbehauptung dar, so dass eine i.S.d. § 263 StGB relevante Täuschung hierüber nicht möglich ist.

2. Bei der Ankündigung, eine Angelegenheit einem Rechtsanwalt zu übergeben, handelt es sich um ein sozial adäquates Verhalten zur Klärung von Streitigkeiten vornehmlich im zivilrechtlichen Bereich und nicht die Androhung eines empfindlichen Übels i.S.d. § 253 StGB.

BGH – Beschluss, 4 StR 492/99 vom 09.11.1999

Die erzwungenermaßen bloße Ausstellung eines Schuldscheines stellt regelmäßig noch keinen wirtschaftlichen Nachteil im Sinne einer Tatbestandsvollendung dar.

BGH – Beschluss, 5 StR 5/98 vom 22.04.1998

StGB §§ 240, 253
StGB-DDR §§ 127, 129

Wer in der DDR als Vermittler seine wirksame Hilfeleistung zur Erlangung einer Ausreisegenehmigung von der staatlich vorgegebenen üblichen Bedingung abhängig gemacht hat, daß der Ausreisewillige sein Grundstück einer vom Staat begünstigten Person oder Institution veräußere, ist nicht wegen Erpressung oder Nötigung strafbar. Dies gilt auch dann, wenn der Vermittler das Grundstück selbst erworben hat.

BGH, Beschluß vom 22. April 1998 - 5 StR 5/98 -
LG Berlin

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 12 U 119/08 vom 05.02.2009

BGH – Beschluss, 2 StR 421/08 vom 27.11.2008

BGH – Beschluss, 3 StR 316/08 vom 26.08.2008

BGH – Beschluss, 5 StR 625/07 vom 07.02.2008

BGH – Beschluss, 3 StR 459/07 vom 04.12.2007

OLG-DUESSELDORF – Beschluss, III-2 Ss 92/07 - 33/07 III vom 27.08.2007

BGH – Beschluss, 3 StR 1/07 vom 30.01.2007

BGH – Beschluss, 2 StR 442/06 vom 13.12.2006

BGH – Urteil, 3 StR 277/06 vom 07.09.2006

BGH – Beschluss, 3 StR 279/06 vom 17.08.2006

BGH – Urteil, 5 StR 473/05 vom 08.03.2006

BGH – Urteil, 3 StR 319/05 vom 06.10.2005

OLG-DUESSELDORF – Beschluss, III-2 Ss 24/05 - 16/05 III vom 09.05.2005

BGH – Beschluss, 1 StR 33/05 vom 24.02.2005

BGH – Urteil, 5 StR 197/04 vom 17.08.2004

BGH – Beschluss, 3 StR 71/04 vom 27.07.2004

OLG-BAMBERG – Urteil, 4 U 208/03 vom 24.05.2004

BGH – Beschluss, 3 StR 51/04 vom 03.03.2004

BGH – Beschluss, 3 StR 438/03 vom 15.12.2003

BGH – Beschluss, 4 StR 318/03 vom 28.08.2003

BGH – Beschluss, 3 StR 177/03 vom 17.06.2003

BGH – Urteil, 2 StR 266/02 vom 18.09.2002

BGH – Beschluss, 1 StR 287/02 vom 27.08.2002

BGH – Beschluss, 5 StR 30/02 vom 09.07.2002


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