Urteile zu § 25 SachenRBerG – Urteilsdatenbank von JuraForum.de

Entscheidungen und Beschlüsse zu § 25 SachenRBerG

KG – Beschluss, 1 W 335/12 vom 20.12.2012

1. Ein Vermerk über die Rechtshängigkeit ist grundsätzlich nur eintragungsfähig, wenn Gegenstand des Rechtsstreits eine Grundbuchunrichtigkeit i.S.v. § 894 BGB ist, mit der Klage also eine Berichtigung des Grundbuchs oder Feststellung der Unrichtigkeit verlangt wird.

2. Ist die Eintragung des Rechtshängigkeitsvermerks durch einstweilige Verfügung gegen den Betroffenen angeordnet, hat das Grundbuchamt nicht zu prüfen, ob die einstweilige Verfügung rechtmäßig und tatsächlich eine Grundbuchunrichtigkeit gegeben ist.

VG-BERLIN – Urteil, 29 K 40.09 vom 22.04.2010

Verlangt der Inhaber des dinglichen Nutzungsrechts nach §§ 61, 68 SachenRBerG den Ankauf zum halben Verkehrswert und macht der Grundstückseigentümer vom Gegenwert nach § 26 SachenRBerG Gebrauch, den Ankaufsanspruch auf 500 m² zu beschränken, und wird daraufhin eine Trennungsvermessung erforderlich, können dir darauf beruhenden Kosten nicht im Rahmen von § 10 Abs. 1 S. 1 Nr. 11 Entschädigungsgesetz vom Veräußerungserlös als notwendige Kosten des Vertrages abzogen werden.

VG-BERLIN – Urteil, 29 A 31.05 vom 26.08.2008

Beauftragt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft zum Abschluss eines Erbbaurechtsvertrags gemäß § 3 Abs. 1 SachenRBerG einen Rechtsanwalt, so kann sie dessen Gebühren nicht mit dem Anspruch des Entschädigungsfonds auf Abführung des Erbbaupachtzinses gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 EntschG verrechnen. Vielmehr handelt es sich um allgemeine Verwaltungskosten, die die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft selbst zu tragen hat.


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