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JuraForum.deUrteileVorschriftenLLöschG§ 2 LöschG 

Entscheidungen zu "§ 2 LöschG"

Übersicht

BAG – Urteil, 9 AZR 752/00 vom 19.03.2002

Eine von Amts wegen auf Grund Vermögenslosigkeit im Handelsregister gelöschte GmbH (§ 141 a Abs. 1 Satz 2 FGG = § 2 Abs. 1 Satz 1 LöschG) ist in einem Rechtsstreit über solche vermögensrechtlichen Ansprüche parteifähig, deren Bestehen sich nach der Löschung herausstellen.

Eine von der GmbH an einen Gläubiger unanfechtbar sicherungshalber übertragene Forderung gehört nicht zum Vermögen der Gesellschaft.

Eine gelöschte GmbH hat in aller Regel kein eigenes schutzwürdiges Interesse, eine derartige Forderung im Wege der sog. gewillkürten Prozeßstandsschaft zu verfolgen.

BFH – Urteil, I R 65/98 vom 27.04.2000

BUNDESFINANZHOF

Ist eine wegen Vermögenslosigkeit gelöschte GmbH im Klageverfahren durch einen vor der Löschung bevollmächtigten Prozessbevollmächtigten vertreten, kann das FG in der Sache entscheiden.

FGO §§ 57, 58, 119 Nr. 4, 134, 155
ZPO §§ 56, 86, 241, 246, 579 Abs. 1 Nr. 4
LöschG § 2
GmbHG § 35 Abs. 1
AktG § 273 Abs. 4

Urteil vom 27. April 2000 - I R 65/98 -

Vorinstanz: Hessisches FG

BGH – Urteil, XII ZR 37/00 vom 10.04.2002

BGH – Urteil, XII ZR 5/00 vom 23.01.2002

OLG-DUESSELDORF – Urteil, 23 U 43/99 vom 29.02.2000


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