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JuraForum.deUrteileVorschriftenLLMBG§ 1 LMBG 

Entscheidungen zu "§ 1 LMBG"

Übersicht

OVG-SAARLAND – Urteil, 3 R 7/05 vom 03.02.2006

1. Lebensmittel sind nach der Definition des Gemeinschaftsrechts und nunmehr auch des deutschen Rechts Stoffe, die vom Menschen aufgenommen werden; dazu genügen auch Aromastoffe.

2. Arzneimittel in der Form von Funktionsarzneimitteln sind nach Gemeinschaftsrecht und deutschem Recht Stoffe, die die Körperfunktionen positiv oder negativ beeinflussen und damit Auswirkungen auf die Gesundheit haben können.

3. Erfüllt ein Stoff sowohl die Lebensmitteldefinition als auch die Arzneimitteldefinition, hat das Arzneimittelrecht wegen der typischerweise größeren Gesundheitsgefahren für die rechtliche Behandlung nach Gemeinschaftsrecht und nunmehr auch deutschem Recht Vorrang.

4. Ein Weihrauchextrakt mit aromatischen Wirkungen und der Beeinflussung von Entzündungsprozessen ist als zulassungspflichtiges Arzneimittel zu behandeln.

OLG-HAMBURG – Urteil, 3 U 73/02 vom 26.05.2005

Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen sog. "Sportlernahrung" als Arzneimittel zu qualifizieren ist (hier: HMB-Kapseln; L-Carnitine-Produkte).

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 2 A 10106/05.OVG vom 09.05.2005

Zur Beihilfefähigkeit von ärztlich verordneten Aminosäuremischungen bei Vorliegen einer anders nicht behandelbaren Stoffwechselerkrankung des Beihilfeberechtigten (hier: Hyperphenylalaninämie).

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Beschluss, 13 A 1977/02 vom 07.05.2003

Vorlage-Fragen an den Europäischen Gerichtshof zur BasisVO für Lebensmittel, NahrungsergänzungsmittelRL und zur Novel-Food-VO

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 11 LC 207/02 vom 24.10.2002

Aus China importierte unbehandelte oder nur grob vorbehandelte getrocknete Pflanzenteile, die in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zu Heilzwecken verwendet werden, stellen als solche noch keine Arzneimittel iSd § 2 AMG dar. Diese Zweckbestimmung erhalten sie erst dann, wenn mehrere unterschiedliche Pflanzenteile in der Apotheke aufgrund ärztlicher Verordnung gezielt zusammengestellt und vermischt werden.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 188/00 vom 22.02.2000

Stoffe, die in Pastillenform gleichzeitig mit der Nahrung eingenommen werden und die Resorption von Nahrungsfett durch Magen und Darm verhindern sollen, sind keine Lebensmittel.

OLG-MUENCHEN – Urteil, 29 U 2870/99 vom 28.06.1999

Der Vertrieb eines Produktes als Nahrungsergänzungsmittel, dessen lebensmittelrechtliche Zweckbestimmung nicht festgestellt werden kann und den Anschein eines Arzneimittels erweckt, ohne als solches zugelassen zu sein, verstößt gegen § 3 UWG.

OLG München Urteil 28.06.1999 - 29 U 2870/99 -
1 HKO 7107/98 LG München II

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 5 U 327/01 vom 10.12.2002

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 5 U 76/02 vom 24.09.2002

BGH – Urteil, I ZR 273/99 vom 11.07.2002


Entscheidungen zu weiteren Paragraphen

Gesetze

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