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JuraForum.deUrteileVorschriftenKKSchG§ 1 Abs. 5 Satz 2 KSchG 

Entscheidungen zu "§ 1 Abs. 5 Satz 2 KSchG"

Übersicht

LAG-KOELN – Urteil, 1 Sa 1510/04 vom 10.05.2005

1. Wird ein Interessenausgleich mit Namensliste abgeschlossen, ist außerhalb wie innerhalb eines Insolvenzverfahrens auch die Herausnahme sog. Leistungsträger aus der sozialen Auswahl nach § 1 Abs. 3 Satz 2 KSchG nur auf grobe Fehlerhaftigkeit zu überprüfen (§ 1 Abs. 5 Satz 2 KSchG, § 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 InsO).

2. Findet der Maßstab der groben Fehlerhaftigkeit auf die Prüfung der sozialen Auswahl Anwendung, braucht der Arbeitgeber die Gründe für die fehlende Vergleichbarkeit von Arbeitnehmern und die Ausklammerung von Leistungsträgern zunächst nur in "groben Zügen" darzulegen.

3. Die Massenentlassungsvorschriften nach §§ 17 ff. KSchG lassen sich nicht im Sinne der Entscheidung des EuGH in Sachen Junk ./. Kühnel (Rs.C - 188/03) richtlinienkonform auslegen. Für Altfälle ist jedenfalls Vertrauensschutz zu gewähren.

LAG-BERLIN – Urteil, 6 Sa 1544/04 vom 05.11.2004

§ 1 Abs. 5 Satz 1 KSchG ist verfassungsmäßig

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 9 Sa 695/08 vom 03.04.2009

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 10 Sa 383/08 vom 11.12.2008

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 4 Sa 791/05 vom 19.01.2006

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 5 Sa 651/05 vom 08.11.2005

LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 Sa 940/04 vom 17.03.2005


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