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JuraForum.deUrteileVorschriftenHHGB§ 459 HGB 

Entscheidungen zu "§ 459 HGB"

Übersicht

BGH – Urteil, I ZR 212/06 vom 29.07.2009

Wird das Transportgut wegen unzureichender Sicherung während der Seebeförderung beschädigt, so spricht dies zunächst für ein grobes Organisationsverschulden des Verfrachters. Dieser muss daher im Einzelnen darlegen, welche organisatorischen Maßnahmen er selbst oder die für ihn handelnden Organe zur Verhinderung von Verladungsfehlern ergriffen haben. Kommt der Verfrachter der ihm obliegenden Darlegungslast nicht nach, erstreckt sich die Vermutung eines groben Organisationsverschuldens auch auf das Verhalten seiner Organe.

BGH – Urteil, I ZR 60/06 vom 02.04.2009

Der Begriff der Verjährung in § 452b Abs. 2 Satz 2 HGB erfasst auch Ausschluss- und Erlöschungsregelungen (hier: Art. 29 Abs. 1 WA 1955), die in dem nach den §§ 452 ff. HGB anwendbaren Teilstreckenrecht funktional an die Stelle der Verjährungsregelung treten. Dementsprechend ist die Vorschrift auch anwendbar, wenn die haftungsrelevante Teilstrecke einem internationalen Übereinkommen unterliegt.

OLG-FRANKFURT – Urteil, 15 U 86/05 vom 09.03.2006

Zu den Anforderungen an die Haftungsfreistellung des Frachtführers nach § 426 HGB.

OLG-BRAUNSCHWEIG – Urteil, 2 U 201/03 vom 03.02.2005

1) Im gewerblichen Bereich spricht nach der allgemeinen Lebenserfahrung eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass an den gewerblichen Kunden exakt die bestellten und sodann berechneten Waren versandt wurden. Es ist deshalb prima facie anzunehmen, dass die in einer mit der Bestellung korrespondierenden Rechnung aufgeführten Waren in dem übergebenen verschlossenen Behältnis enthalten waren.

2) Bei einem ungeklärten Schadenshergang ist ein Fixkostenspediteur grundsätzlich verpflichtet, im Einzelnen zum Organisationsablauf in seinem Betrieb und zu den von ihm gegen einen Verlust von Transportgut getroffenen Sicherheitsmaßnahmen vorzutragen. Kommt er dem nicht nach, lässt das im Allgemeinen den Schluss darauf zu, dass der eingetretene Schaden durch Leichtfertigkeit i.S. von § 435 HGB und in dem Bewusstsein, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde, verursacht wurde.

OLG-CELLE – Urteil, 11 U 281/00 vom 24.10.2002

Zur Frage, wann beim multimodalen Transport die Seestrecke endet.

OLG-KARLSRUHE – Urteil, 9 U 94/99 vom 24.01.2002

Zur Haftung eines Fixkostenspediteurs, der sich auf Verladefehler des Versenders beruft.

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-18 U 160/07 vom 12.03.2008

BGH – Urteil, I ZR 146/05 vom 30.01.2008

BGH – Urteil, I ZR 165/04 vom 30.01.2008

BGH – Urteil, I ZR 43/05 vom 20.09.2007

BGH – Urteil, I ZR 44/05 vom 20.09.2007

OLG-KOELN – Urteil, 3 U 136/06 BSch vom 24.04.2007

OLG-FRANKFURT – Urteil, 12 U 100/05 vom 29.06.2006

BGH – Urteil, I ZR 200/03 vom 01.06.2006

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-18 U 159/05 vom 26.04.2006

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-18 U 136/05 vom 11.01.2006

BGH – Urteil, I ZR 108/04 vom 01.12.2005

BGH – Urteil, I ZR 46/04 vom 01.12.2005

BGH – Urteil, I ZR 85/04 vom 01.12.2005

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-18 U 40/05 vom 13.07.2005

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-18 U 27/05 vom 13.07.2005

BGH – Urteil, I ZR 238/02 vom 19.05.2005

BGH – Urteil, I ZR 295/02 vom 04.05.2005

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-18 U 160/04 vom 13.04.2005

BGH – Urteil, I ZR 48/02 vom 02.12.2004

BGH – Urteil, I ZR 200/01 vom 04.03.2004

BGH – Urteil, I ZR 55/01 vom 23.10.2003

BGH – Urteil, I ZR 275/00 vom 09.10.2003

OLG-KOELN – Urteil, 3 U 26/03 vom 19.08.2003

OLG-BAMBERG – Urteil, 5 U 119/03 vom 29.07.2003


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