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JuraForum.deUrteileVorschriftenFFGO§ 128 FGO 

Entscheidungen zu "§ 128 FGO"

Übersicht

BFH – Beschluss, IV S 13/06 (PKH) vom 14.03.2007

Eine außerordentliche Beschwerde ist im Finanzprozess nicht mehr statthaft (Aufgabe der im Senatsbeschluss vom 8. September 2005 IV B 42/05, BFHE 210, 225, BStBl II 2005, 838 vertretenen Rechtsansicht und Anschluss an BFH-Beschluss vom 30. November 2005 VIII B 181/05, BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188).

BFH – Beschluss, VII B 207/05 vom 20.10.2005

1. Die Aufbewahrung und Verwaltung von Gerichtsakten nach Abschluss eines Verfahrens ist grundsätzlich nicht Aufgabe des Spruchkörpers, der mit ihm befasst war, sondern der Gerichtsverwaltung. Dementsprechend muss ggf. die Gerichtsverwaltung eine Entscheidung darüber treffen, ob einem Beteiligten nach rechtskräftigem Abschluss eines Verfahrens Akteneinsicht gewährt werden soll.

2. Das Akteneinsichtsrecht nach § 78 FGO dient allein der Prozessführung und erlischt, sobald das betreffende Verfahren endgültig abgeschlossen ist.

3. Eine Beschwerde gegen die Entscheidung des Vorsitzenden, Einsicht in die Akte eines abgeschlossenen Verfahrens zu verweigern, ist jedenfalls dann nicht unzulässig, sondern unbegründet, wenn einziger Streitpunkt ist, ob wegen des rechtskräftigen Abschlusses des Verfahrens das Recht auf Akteneinsicht nach § 78 Abs. 1 FGO erloschen ist.

BFH – Beschluss, IV B 42/05 vom 08.09.2005

Jedenfalls nach der Einführung der Anhörungsrüge gemäß § 133a FGO kann die bewusste und objektiv greifbar gesetzwidrige Anwendung von Prozessrecht durch das FG mit einer außerordentlichen Beschwerde gerügt werden.

BFH – Beschluss, V B 185/02 vom 12.12.2002

1. Eine außerordentliche Beschwerde wegen sog. greifbarer Gesetzwidrigkeit ist im Finanzprozess seit In-Kraft-Treten des § 321a ZPO nicht mehr statthaft.

2. Statt dessen kann zur Beseitigung schweren Verfahrensunrechts in mit förmlichen Rechtsmitteln nicht anfechtbaren Entscheidungen eine fristgebundene Gegenvorstellung bei dem Ausgangsgericht entsprechend § 321a ZPO erhoben werden.

BFH – Beschluss, IV B 190/02 vom 05.12.2002

1. Eine außerordentliche Beschwerde wegen sog. greifbarer Gesetzwidrigkeit ist im Finanzprozess seit In-Kraft-Treten des § 321a ZPO nicht mehr statthaft.

2. Stattdessen kann zur Beseitigung schweren Verfahrensunrechts in mit förmlichen Rechtsmitteln nicht anfechtbaren Entscheidungen eine fristgebundene Gegenvorstellung bei dem Ausgangsgericht entsprechend § 321a ZPO erhoben werden.

BFH – Beschluss, I B 189/08 vom 18.03.2009

BFH – Beschluss, VIII B 132/08 vom 24.07.2008

BFH – Beschluss, X B 19/08 vom 01.04.2008

BFH – Beschluss, XI S 9/07 vom 02.08.2007

BFH – Beschluss, III B 29/06 vom 27.07.2007

BFH – Beschluss, V B 179/06 vom 13.06.2007

BFH – Beschluss, X B 144/06 vom 27.02.2007

BFH – Beschluss, X B 124/06 vom 04.10.2006

BFH – Beschluss, VII B 40/06 vom 24.04.2006

BFH – Beschluss, XI B 135/05 vom 18.01.2006

BFH – Beschluss, IX B 188/05 vom 15.12.2005

BFH – Beschluss, IV B 170/04 vom 21.10.2005

BFH – Beschluss, X S 22/05 vom 19.10.2005

BFH – Beschluss, X E 2/05 vom 12.10.2005

BFH – Beschluss, XI B 26/04 vom 15.09.2004

BFH – Beschluss, V B 205/03 vom 16.06.2004

BFH – Beschluss, V B 217/03 vom 30.01.2004

BFH – Beschluss, I B 144/03 vom 08.12.2003

BFH – Beschluss, I B 145/03 vom 08.12.2003

BFH – Beschluss, I S 8/03 (PKH) vom 08.12.2003

BFH – Beschluss, VII B 313/03 vom 04.12.2003

BFH – Beschluss, X B 29/03 vom 10.06.2003

BFH – Beschluss, X B 136/02 vom 17.12.2002

BFH – Beschluss, IV B 204/01 vom 06.09.2002

BFH – Beschluss, VIII S 2/02 vom 24.04.2002


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