Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 30.09.2003, Aktenzeichen: 10 S 1917/02 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 10 S 1917/02

Urteil vom 30.09.2003


Leitsatz:1. Eine im Rahmen eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens entnommene Haarprobe darf für die Entscheidung der Fahrerlaubnisbehörde über die Entziehung der Fahrerlaubnis berücksichtigt werden (§ 2 Abs. 12 Satz 1 StVG).

2. Ergibt sich aus einer solchen Haarprobe der Nachweis von Kokainkonsum, so folgt daraus gemäß § 46 Abs. 1 FeV i. V. m. Nr. 9.1 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnisverordnung für den Regelfall (vgl. Vorbemerkung 3 der Anlage 4) unmittelbar die Ungeeignetheit des Konsumenten zum Führen von Kraftfahrzeugen; der Einholung eines zusätzlichen Gutachtens bedarf es dann nicht (§ 11 Abs. 7 FeV).

3. Die Ungeeignetheit besteht regelmäßig jedenfalls so lange fort, bis eine durchgängige einjährige Abstinenz nachgewiesen ist.
Rechtsgebiete:StVG, FeV
Vorschriften:§ 2 Abs. 12 Satz 1 StVG, § 46 Abs. 1 FeV, § 11 Abs. 7 FeV, § FeV Anl. 4 Nr. 9.1, § FeV Anl. 4 Nr. 9.5
Stichworte:Fahrerlaubnisentziehung, Kokain, Haarprobe, Verwertung, Abstinenz
Verfahrensgang:VG Stuttgart 3 K 396/02 vom 17.07.2002

Volltext

Um den Volltext vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil vom 30.09.2003, Aktenzeichen: 10 S 1917/02 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen




Gesetze

Anwalt Top Links

Weitere Orte finden Sie hier

Newsletter

JuraForum.de bietet Ihnen einen kostenlosen juristischen Newsletter:

Suche

Durchsuchen Sie hier Juraforum.de nach bestimmten Begriffen:

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 30.09.2003, 10 S 1917/02 © JuraForum.de — 2003-2014

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum