JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 29.07.2008, Aktenzeichen: 9 S 2810/06
| Leitsatz: | Die vorläufige Festsetzung der zuwendungsfähigen Kosten eines durch Anteilsfinanzierung geförderten Projekts führt nicht zwingend zur Annahme eines vorläufigen Verwaltungsakts. Wird im Zuwendungsbescheid auf Ziffer 2 Nr. 1 ANBest-P Bezug genommen, liegt vielmehr das Vorliegen einer Bewilligung unter der auflösenden Bedingung der nachträglichen Prüfung tatsächlicher Verwendungsnachweise nahe. |
| Rechtsgebiete: | LVwVfG, ANBest-P |
| Vorschriften: | LVwVfG § 49a Abs. 1 Satz 1, LVwVfG § 49a Abs. 3, ANBest-P Ziffer 2.1, |
| Stichworte: | Anteilsfinanzierung, Auflösende Bedingung, Aufrechnungserklärung, Endgültige Bewilligung, Kostenvoranschlag, Nachträgliche Prüfung, Rückwirkung, Schlussprüfung, Unwirksamkeit, Verwendungsnachweis, Vorläufiger Verwaltungsakt, Zinsforderung, Zuwendung, Zweckverfehlung, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart, 7 K 4765/03 vom 29.11.2005 VG Stuttgart, 7 K 4767/03 vom 29.11.2005 |
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