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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 28.04.2004, Aktenzeichen: 9 S 2053/03 



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 9 S 2053/03

Urteil vom 28.04.2004


Leitsatz:Wird dem Empfänger einer staatlichen Zuwendung durch bestandskräftige "Nebenbestimmung" aufgegeben, bei Überschreitung der festgesetzten zuwendungsfähigen Kosten oder bei einer wesentlichen Planänderung "unverzüglich" einen Änderungs- bzw. Ergänzungsantrag zu stellen, so ergibt sich hieraus keine erste (formale) Fördervoraussetzung. Vielmehr setzt die ermessensfehlerfreie Ablehnung des Änderungs- bzw. Ergänzungsantrags voraus, dass die Bewilligungsbehörde das Vorliegen von Nachfinanzierungstatbeständen prüft und, sofern sie diese bejaht, im Einzelfall Ermessenserwägungen anstellt.
Rechtsgebiete:GVFG, LHO
Vorschriften:GVFG § 2 Abs. 1 Nr. 3, LHO § 44,
Stichworte:staatliche Zuwendung, Omnibusbetriebshof, Änderungsantrag, Ergänzungsantrag, Fördervoraussetzung, unverzügliche Antragstellung, Ermessen, Projektförderung, Auflage, Mehrkosten, Verwaltungsvorschrift,
Verfahrensgang:VG Freiburg 9 K 2681/00 vom 21.03.2002

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