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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 27.06.2005, Aktenzeichen: 7 S 1032/02 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 7 S 1032/02

Urteil vom 27.06.2005


Leitsatz:1. Dauernd getrennt im Sinne von § 1 Abs. 1 Nr. 2 UVG leben Ehegatten nur dann, wenn zumindest ein Ehegatte die eheliche Gemeinschaft nicht herstellen will.

2. Ein faktisches Getrenntleben der Ehegatten wegen ausländerrechtlicher Zuzugsbeschränkungen steht einem dauernden Getrenntleben i.S.v. § 1 Abs. 1 Nr. 2 UVG nicht gleich; eine Analogie zu § 1 Abs. 2 UVG scheidet aus (aA OVG Lüneburg NVwZ-RR 1999, 764 = FEVS 51, 526)
Rechtsgebiete:UVG
Vorschriften:UVG § 1 Abs. 1 Nr. 2, UVG § 1 Abs. 2, UVG § 5 Abs. 1, UVG § 6 Abs. 4,
Stichworte:Anzeigepflicht, Ausländerrechtliche Zuzugsbeschränkung, Dauerndes Getrenntleben, Rückforderung, Unverzüglichkeit, Wiederverheiratung,
Verfahrensgang:VG Stuttgart 3 K 3524/00 vom 27.02.2002

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