JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 26.06.2001, Aktenzeichen: 4 S 1439/00
| Leitsatz: | Die Einschätzung des Dienstherrn, eine Lehramtsbewerberin sei wegen des von ihr aus religiösen Gründen beabsichtigten Tragens eines Kopftuchs im Unterricht für das angestrebte Amt einer Grund- und Hauptschullehrerin im öffentlichen Schuldienst ungeeignet, hält sich innerhalb der Grenzen des dem Dienstherrn eingeräumten Beurteilungsspielraums. |
| Rechtsgebiete: | GG, LVerf, LBG |
| Vorschriften: | GG Art. 3 Abs. 2, GG Art. 3 Abs. 3, GG Art. 4 Abs. 1, GG Art. 4 Abs. 2, GG Art. 6 Abs. 2 Satz 1, GG Art. 7 Abs. 1, GG Art. 33 Abs. 2, GG Art. 33 Abs. 3, GG Art. 140, LVerf Art. 12, LVerf Art. 15, LVerf Art. 16, LBG § 9 Nr. 1, LBG § 11 Abs. 1, LBG § 70 Abs. 1, |
| Stichworte: | Eignung für angestrebtes Amt, Beurteilungsspielraum, Beurteilungsermächtigung, Staatliche Schulgestaltung, Staatlicher Erziehungsauftrag, Religionsfreiheit, Bekenntnisfreiheit, religiöse Neutralität, schonender Ausgleich, Benachteiligungsverbot, religiös-motiviertes Kopftuch, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart 15 K 532/99 vom 24.03.2000 |
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