JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 26.01.2005, Aktenzeichen: 8 S 1674/03
| Leitsatz: | Zu den "fremden" Belangen, deren fehlerhafte Einstellung in die Abwägung ein von der enteignenden Vorwirkung eines Planfeststellungsbeschlusses betroffener Kläger geltend machen kann, gehören zwar grundsätzlich auch private Belange anderer (Enteignungs-)Betroffener. Dieser Grundsatz gilt allerdings dann nicht, wenn der betroffene private Dritte selbst keinen zulässigen Rechtsbehelf gegen den Planfeststellungsbeschluss eingelegt hat und dieser ihm gegenüber deshalb bestandskräftig geworden ist. |
| Rechtsgebiete: | GG, FStrG, VwVfG, VwGO |
| Vorschriften: | GG Art. 14 Abs. 3, FStrG § 17 Abs. 1, VwVfG § 73, VwVfG § 76, VwGO § 42 Abs. 2, |
| Stichworte: | Ergänzungsplanfeststellung, Öffentliche Auslegung des Plans, Verfahrensfehler, Regelungsinhalt, Eingeschränkte Überprüfung, Bestandskraftpräklusion, Abschnittsbildung, Zwangspunkt, Enteignende Vorwirkung, Private Belange Dritter, Trassenalternative, |
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