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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 23.11.2005, Aktenzeichen: NC 9 S 140/05 



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: NC 9 S 140/05

Urteil vom 23.11.2005


Leitsatz:1. Die von der Hochschule generell funktionsbezogen gewährte Lehrdeputatsermäßigung für den Prodekan in dem maximal zulässigen Umfang von 4 Semesterwochenstunden (§ 6a LVVO) ist auch im kapazitätsbeschränkten Studium der Humanmedizin grundsätzlich nicht zu beanstanden. Ein auf den konkreten Amtsinhaber bezogener Beschluss ist nicht erforderlich.

2. Es ist nicht rechtsfehlerhaft, wenn die Universität im Rahmen der Berechnung der Lehrnachfrage bei Vorlesungen weiterhin eine Betreuungsrelation von g = 180 zugrunde legt.
Rechtsgebiete:HRG, VwGO, KapVO VII, LVVO
Vorschriften:HRG § 29 Abs. 1, VwGO § 124a Abs. 3, KapVO VII § 13 Abs. 4, LVVO § 6a, LVVO § 9 Abs. 2,
Stichworte:Berufungsbegründungsfrist, Betreuungsrelation, Fachbereich, Fakultät, Freistellungspauschale, Fristverlängerung, Gruppengröße, Hochschulzulassung, Humanmedizin, Kapazitätsberechnung, KMK-Beschluss, Lehrangebot, Lehrnachfrage, Lehrverpflichtung, Prodekan, Vorlesung,
Verfahrensgang:VG Sigmaringen NC 6 K 438/04 vom 17.03.2005

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