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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 22.07.2004, Aktenzeichen: 1 S 2801/03 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 1 S 2801/03

Urteil vom 22.07.2004


Leitsatz:Durch die polizeiliche Maßnahme des Wohnungsverweises mit Rückkehrverbot wird in den Schutzbereich des Grundrechts auf Freizügigkeit (Art. 11 Abs. 1 GG) eingegriffen.

Sie ist daher grundsätzlich nur zur Vorbeugung strafbarer Handlungen (Art. 11 Abs. 2 GG) zulässig.
Rechtsgebiete:GG, VwGO, PolG Bad.-Württ.
Vorschriften:GG Art. 11, GG Art. 73 Nr. 3, VwGO § 113 Abs. 1 Satz 4, PolG Bad.-Württ. § 1, PolG Bad.-Württ. § 3, PolG Bad.-Württ. § 28 Abs. 1 Nr. 2 c,
Stichworte:Fortsetzungsfeststellungsklage, Schadensersatzanspruch, Platzverweis, Wohnungsverweis, Rückkehrverbot, polizeiliche Generalklausel, Ermächtigungsgrundlage, Gesetzgebungskompetenz, Gesetzesvorbehalt, Parlamentsvorbehalt, Wesentlichkeitstheorie, Standardmaßnahme, Kriminalvorbehalt, Suizidgefahr, Freizügigkeit, Modellversuch, Gewaltschutzgesetz, häusliche Gewalt, Schutzgewahrsam,
Verfahrensgang:VG Stuttgart 5 K 4439/01 vom 06.05.2003

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