JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 22.03.2001, Aktenzeichen: 2 S 2043/00
| Leitsatz: | 1. Die Regelungsbefugnis des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers beschränkt sich bei nach Bundesrecht überlassungspflichtigen Abfällen auf Art und Weise der Überlassung. 2. Ist bundesrechtlich ein Abfallerzeuger oder -besitzer von der Überlassungspflicht ausgenommen, so ist dies für den Landesgesetzgeber und damit auch für den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger als Satzungsgeber bindend. |
| Rechtsgebiete: | GG, KrW-/AbfG, LAbfG, KAG |
| Vorschriften: | GG Art. 72 Abs. 1, GG Art. 74 Abs. 1 Nr. 24, KrW-/AbfG § 4, KrW-/AbfG § 5, KrW-/AbfG § 7 Abs. 1 Nr. 2, KrW-/AbfG § 11, KrW-/AbfG § 12 Abs. 1 Nr. 1, KrW-/AbfG § 13, KrW-/AbfG § 21 Abs. 1, LAbfG § 8 Abs. 1, KAG § 2, |
| Stichworte: | Sperrwirkung, Regelungskompetenz, öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger, Satzungshoheit, gewerbliche Abfälle, Abfallgemisch, Verwertung, Beseitigung, Überlassungspflicht, Abfallentsorgung, Benutzungsgebühr, Grundgebühr, Bestimmtheitsgebot, Gebührentatbestand, Gebührenschuldner, |
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