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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 19.08.2003, Aktenzeichen: 9 S 1121/02 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 9 S 1121/02

Urteil vom 19.08.2003


Leitsatz:1. Ein Molkereibetrieb, der industriemäßig Fruchtjogurt mit unterschiedlichen Fruchtzutaten abfüllt, ist nicht berechtigt, die innerbetriebliche Kontrolle der Füllmenge unabhängig von der jeweiligen Fruchtsorte vorzunehmen. Vielmehr ist die mittlere Füllmenge i.S.v. § 22 Abs. 1 Nr. 1 FertigPackV nach Maßgabe der Regelungen in Anlage 4a zu § 34 Abs. 1 FertigPackV zu bestimmen.

2. Der hiernach maßgebliche Begriff "Aufmachung" entspricht dem Begriff "Muster" der Anlage II Nr. 2.1.1 der Richtlinie 76/211/EWG.

3. Eine Fertigpackung "gleichen Musters" bzw. "gleicher Aufmachung" liegt vor, wenn alle optisch wahrzunehmenden Erscheinungen, die mit dem Lebensmittel verbunden sind, übereinstimmen. Dies ist bei Joghurtbechern mit unterschiedlichen Fruchtzutaten schon dann nicht der Fall, wenn sie sich durch die Abbildung der Fruchtsorte auf der Deckelplatine unterscheiden.
Rechtsgebiete: EichG, FertigPackV, Richtlinie 76/221/EWG, Richtlinie 78/891/EWG
Vorschriften:§ 6 EichG, § 7 Abs.1 EichG, § 8 EichG, § 22 FertigPackV, § 27 FertigPackV, § 34 FertigPackV, § Richtlinie 76/221/EWG, § Richtlinie 78/891/EWG
Stichworte:Aufmachung, Fertigpackung, Fruchtjoghurt, Füllmenge, Füllmengenkontrolle, Los, Losgröße, Nennfüllmenge, Mittelwert, Muster, Stichprobe
Verfahrensgang:VG Stuttgart 4 K 3633/01 vom 21.03.2003

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 19.08.2003, 9 S 1121/02 © JuraForum.de — 2003-2014

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