JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 18.11.2005, Aktenzeichen: 8 S 496/05
| Leitsatz: | Der "Bebauungsabschlag" nach § 28 Abs. 3 Satz 2 WertV auf den Ausgleichsbetrag soll nicht sämtliche Nachteile aus einer - etwa wegen des Denkmalschutzes - bestehen bleibenden Bebauung ausgleichen, sondern nur hieraus folgende Einschränkungen bei der Realisierung bestimmter Vorteile aus der Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme (vgl. auch Niedersächsisches OVG, Beschl. vom 10.3.2003 - 1 LA 38/03 - , NVwZ-RR 2003, 828). |
| Rechtsgebiete: | BauGB, WertV |
| Vorschriften: | BauGB § 154 Abs. 1, BauGB § 166 Abs. 3 Satz 4, WertV § 28 Abs. 3 Satz 2, |
| Stichworte: | Sanierung, Entwicklung, Bodenwert, Anfangswert, Endwert, Ausgleichsbetrag, Sanierungsvorteil, Entwicklungsvorteil, Bebauungsabschlag, Denkmalschutz, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart 13 K 717/03 vom 09.11.2004 |
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