JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 18.05.2004, Aktenzeichen: 10 S 2796/03
| Leitsatz: | Im Rahmen eines Verfahrens auf Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis nach einer im Hinblick auf einen früheren Drogenkonsum erfolgten strafgerichtlichen Fahrerlaubnisentziehung ist die Anordnung zur Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach § 14 Abs. 2 Nr. 1 FeV auch dann rechtmäßig, wenn die Entziehung der Fahrerlaubnis viele Jahre zurückliegt und für den Zeitraum seit der Entziehung der Fahrerlaubnis keine Hinweise auf einen erneuten Drogenkonsum des Betreffenden vorliegen. |
| Rechtsgebiete: | StVG, FeV |
| Vorschriften: | StVG § 2 Abs. 2, FeV § 11 Abs. 8 Satz 1, FeV § 14 Abs. 2 Nr. 1, FeV § 20 Abs. 1, |
| Stichworte: | Fahrerlaubnis, Wiedererteilung, medizinisch-psychologisches Gutachten, "harte" Drogen, Erforderlichkeit, Blutuntersuchung, Urinuntersuchung, Haaruntersuchung, Aussagekraft, ärztliches Gutachten, |
| Verfahrensgang: | VG Sigmaringen 3 K 2573/02 vom 26.06.2003 |
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