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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 17.04.2007, Aktenzeichen: 9 S 1006/06 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 9 S 1006/06

Urteil vom 17.04.2007


Leitsatz:1. Die Anwendung des Ausdeckelungstatbestandes des § 6 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 BPflV kann einer gerichtlichen Überprüfung auch dann zugänglich sein, wenn zwischen den Vertragsparteien eine Vereinbarung über eine Veränderung der Fallzahlen gegenüber dem vorangegangenen Pflegesatzzeitraum nicht zustande kommt.

2. Die Prüfung der Erforderlichkeit im Sinne des § 6 Abs. 1 Satz 4 BPflV für eine Erhöhung der Obergrenze setzt voraus, dass zuvor von den Vertragsparteien oder der Schiedsstelle das medizinisch leistungsgerechte Budget nach § 6 Abs. 1 Sätze 1 und 2 BPflV für diesen Pflegesatzzeitraum ermittelt wurde.
Rechtsgebiete: SGB V, KHG, BPflV, PsychPV
Vorschriften:§ 109 SGB V, § 17 KHG, § 17b KHG, § 18 KHG, § 3 Abs. 1 BPflV, § 4 BPflV, § 6 Abs. 1 Satz 1 BPflV, § 6 Abs. 1 Satz 2 BPflV, § 6 Abs. 1 Satz 3 BPflV, § 6 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 BPflV, § 6 Abs. 1 Satz 4 Nr. 4 BPflV, § 12 BPflV, § 17 BPflV, § 19 Abs. 3 BPflV, § 2 Abs. 1 PsychPV, § 4 Abs. 2 PsychPV
Stichworte:Öffentlich-rechtlicher Vertrag, Kontrahierungszwang, Pflegesatzvereinbarung, Gesamtbetrag, Medizinisch leistungsgerechtes Budget, Kappung, Obergrenze, Ausdeckelungstatbestand, Veränderung, Fallzahlen, Vereinbarung, Schiedsstellenfähigkeit, Verhandlungspflicht
Verfahrensgang:VG Stuttgart 4 K 3853/05 vom 09.02.2006

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 17.04.2007, 9 S 1006/06 © JuraForum.de — 2003-2014

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