JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 16.10.2008, Aktenzeichen: 13 S 313/08
| Leitsatz: | 1. Es ist rechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Verwaltungspraxis in Baden-Württemberg bei der Ermessenseinbürgerung grundsätzlich einen achtjährigen rechtmäßigen Aufenthalt des Einbürgerungsbewerbers verlangt und in diesem Zusammenhang Duldungszeiten nicht als rechtmäßigen Aufenthalt berücksichtigt, die dem Einbürgerungsbewerber bei der Erteilung einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 4 i.V. mit § 102 Abs. 2 AufenthG angerechnet worden sind. 2. Zur Frage der Bindung der Bundesländer an die StAG-VwV (hier: Nr. 8.1.2.3 ) und zur Änderung der Verwaltungspraxis durch die Vorläufigen Anwendungshinweise zum StAG. |
| Rechtsgebiete: | GG, StAG |
| Vorschriften: | GG Art. 84 Abs. 2, StAG § 8, StAG § 10, AufenthG § 26 Abs. 4, AufenthG § 102 Abs. 2, AsylVfG § 55 Abs. 3, |
| Stichworte: | Selbstbindung der Verwaltung, Anrechnung von Duldungszeiten, Verwaltungspraxis, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart, 11 K 4416/07 vom 05.11.2007 |
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