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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 16.05.2007, Aktenzeichen: 1 S 567/07 



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 1 S 567/07

Urteil vom 16.05.2007


Leitsatz:1. Wird im Einspruchsschreiben zur Begründung eines Wahlfehlers ein Ausschnitt aus einem einheitlichen Sachverhalt benannt, so erstreckt sich die Prüfung auch auf die übrigen Sachverhaltselemente; die in § 31 Abs. 1 KomWG angeordnete materielle Präklusion steht dem nicht entgegen.

2. Ein Bürgermeister, der sich um seine Wiederwahl bewirbt, verstößt gegen die Neutralitätspflicht und das Gebot der Chancengleichheit, wenn er unter Nutzung dienstlicher Mittel die Veröffentlichung von Leserbriefen durch Unterstützer fördert.
Rechtsgebiete:KomWG
Vorschriften:KomWG § 31 Abs. 1, KomWG § 32 Abs. 1,
Stichworte:Bürgermeisterwahl, Einspruch, Präklusion, Prüfungsumfang, Amtsinhaber, Wiederwahl, Neutralitätspflicht, Chancengleichheit, Leserbrief,
Verfahrensgang:VG Freiburg 2 K 1555/06 vom 06.12.2006

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