JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 12.11.2002, Aktenzeichen: 10 S 1198/02
| Leitsatz: | Klagt ein Rechtsanwalt, der einen Vergütungsfestsetzungsbeschluss gegen seinen (inzwischen verstorbenen) Mandanten erwirkt hatte, nach § 167 Abs. 1 VwGO i. V. m. § 731 ZPO, um eine Vollstreckungsklausel gegen die Erben seines Mandanten zu erhalten, so fehlt seiner Klage nicht deshalb das Rechtsschutzbedürfnis, weil der Rechtsanwalt grundsätzlich auch nach § 792 ZPO die Erteilung eines Erbscheines beantragen könnte. Denn letzterer Weg erfordert einen nicht nur geringfügigen Aufwand und muss daher nicht vorrangig beschritten werden. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, ZPO |
| Vorschriften: | VwGO § 167 Abs. 1, ZPO § 727, ZPO § 731, ZPO § 792, |
| Stichworte: | Vollstreckungsklausel, Rechtsnachfolge, Rechtsschutzbedürfnis, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart 10 K 4783/99 vom 09.05.2001 |
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