Impressum | Disclaimer | Anmeldung / Login
 

JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 06.11.2008, Aktenzeichen: 2 S 669/07 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 2 S 669/07

Urteil vom 06.11.2008


Leitsatz:1. Das Entstehen von Vorteilen aus dem Fremdenverkehr wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass ein Unternehmer tatsächlich keine Gewinne erzielt oder sogar Verluste macht.

2. Bei der Wahl eines pauschalierten Bemessungssystems, bei dem zur Ermittlung der Reineinnahmen der Gesamtumsatz mit einem Reingewinnsatz multipliziert wird, kann auf die Richtsatzsammlung des Bundesfinanzministeriums zurück gegriffen werden.

3. Gebühren und Beiträge werden nicht, wie eine Steuer, "voraussetzungslos", sondern als Gegenleistung für eine öffentlich-rechtliche Leistung erhoben. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Gebühren- bzw. Beitragsaufkommen ausschließlich zur speziellen Kostendeckung der gebühren- oder beitragspflichtigen Leistung verwendet werden darf.
Rechtsgebiete:KAG, GG, GemHVO
Vorschriften:KAG § 44 Abs. 1, GG Art. 3 Abs. 1, GemHVO § 16, GemHVO § 17,
Stichworte:Fremdenverkehrsbeitrag, Vorteil, Wahrscheinlichkeitsmaßstab, Pauschalierung, Typisierung, Prinzip der Gesamtdeckung, Richtsatzsammlung, Verbot der Kostenüberdeckung,

Volltext

Um den Volltext vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil vom 06.11.2008, Aktenzeichen: 2 S 669/07 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen


Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze

Sie lesen gerade das Thema "VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 06.11.2008, 2 S 669/07" © JuraForum.de — 2003-2013

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum