JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 06.04.2005, Aktenzeichen: 11 S 2779/04
| Leitsatz: | Eine wirksame - und nach dem 1.1.2005 fort geltende - negative Statusfeststellung des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (jetzt: des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge) über das Nichtvorliegen der Voraussetzungen des § 53 Abs. 6 AuslG schließt es aus, im Hinblick auf eine unter § 53 Abs. 6 AuslG fallende Gefahrenlage im Rahmen des § 25 Abs. 5 Satz 1 AufenthG ein rechtliches Ausreisehindernis anzunehmen. (Fortführung der zu § 30 Abs. 3 AuslG ergangenen Senatsrechtsprechung vgl. Urteile vom 21.6.2004 - 11 S 770/04 - und vom 6.10.2004 - 11 S 1448/03 -). |
| Rechtsgebiete: | LVwVfG, AuslG, AufenthG, AsylVfG |
| Vorschriften: | LVwVfG § 3 Abs. 3, AuslG § 30 Abs. 3, AuslG § 53 Abs. 6, AufenthG § 25 Abs. 3, AufenthG § 25 Abs. 4, AufenthG § 25 Abs. 5, AufenthG § 60 Abs. 7, AufenthG § 60a Abs. 2, AsylVfG § 42 Satz 1, |
| Stichworte: | Passivlegitimation, Maßgebliche Rechtslage, Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen, Bindungswirkung, Inlandsbezogenes Abschiebungshindernis, Zielstaatsbezogenes Abschiebungshindernis, Ausreisehindernis, Reisefähigkeit, Posttraumatische Belastungsstörung, |
| Verfahrensgang: | VG Karlsruhe 10 K 4226/03 vom 13.10.2004 |
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