JuraForum.de > Urteile > VGH-BADEN-WUERTTEMBERG > Urteil vom 05.02.2003, Aktenzeichen: 6 S 2060/02
| Leitsatz: | 1. Die Befähigung, ein einfaches Gespräch auf Deutsch zu führen, beruht auf familiärer Vermittlung, wenn dem Betreffenden das Deutsche zu einem nicht unwesentlichen Anteil auch in der Familie vermittelt wurde (wie Senatsurteil vom 26.7.2002 - 6 S 1066/01 -, DÖV 2003, 38 = VBlBW 2003, 165). 2. Ob dies der Fall ist, kann in aller Regel nicht isoliert unter Bezugnahme auf nur einen Umstand, sondern allein mit Blick auf die gesamte persönliche Entwicklung des Betreffenden während des - im Einzelfall möglicherweise langen - Zeitraums bis zu seiner Aussiedlung beurteilt werden. 3. Einzelfall einer hinreichenden familiären Vermittlung des Deutschen, in dem der während der Kindheit angelegte Grundbestand deutscher Sprachkenntnisse bei klarem Bekenntnis zum deutschen Volkstum ständig aktualisiert und ausgebaut wurde. |
| Rechtsgebiete: | BVFG/2001 |
| Vorschriften: | BVFG/2001 § 6 Abs. 2, |
| Stichworte: | Spätaussiedler, Ehemalige Sowjetunion, Bestätigungsmerkmal deutsche Sprache, Familiäre Vermittlung, |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart 18 K 4594/01 vom 19.02.2002 |
Um den Volltext vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil vom 05.02.2003, Aktenzeichen: 6 S 2060/02 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 05.02.2003, 6 S 2060/02" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum