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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 04.12.2003, Aktenzeichen: 5 S 1797/02 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 5 S 1797/02

Urteil vom 04.12.2003


Leitsatz:1. Wird ein Jagdpachtbewerber erst nach Entscheidung der Jagdgenossenschaft über die Verpachtung Eigentümer eines im Jagdbezirk gelegenen Grundstücks und damit Jagdgenosse, fehlt ihm für eine Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vergabebeschlusses die Klagebefugnis.

2. Ist der Jagdpachtvertrag bereits vor Erhebung einer Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vergabebeschlusses abgeschlossen worden, vermag allein deren mögliche Präjudizialität für eine zivilrechtliche Klage gegen den Pächter das Feststellungsinteresse nicht zu begründen.
Rechtsgebiete:VwGO, BJagdG
Vorschriften:VwGO § 42 Abs. 2, VwGO § 43, BJagdG § 3, BJagdG § 9,
Stichworte:Rechtskraft, Jagdgenossenschaft, Klagebefugnis, Organstreitverfahren, Feststellungsinteresse, Präjudizialität,
Verfahrensgang:VG Karlsruhe 10 K 538/01 vom 20.02.2002

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