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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGUrteil vom 02.02.2005, Aktenzeichen: 5 S 639/02 

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 5 S 639/02

Urteil vom 02.02.2005


Leitsatz:Städtebauliche Folgekostenverträge gemäß § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 BauGB (früher § 6 Abs. 3 BauGB-MaßnG) sind nicht nur mit dem Träger eines größeren Vorhabens (Investor) zulässig, sondern auch mit den (ggf. zahlreichen) einzelnen Grundstückseigentümern eines Plangebiets im Rahmen einer "Angebotsplanung" der Gemeinde.
Rechtsgebiete:BauGB, BauGB-MaßnG, LVwVfG, BGB
Vorschriften:BauGB § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, BauGB-MaßnG § 6 Abs. 3, LVwVfG § 56 Abs. 1 Satz 2, LVwVfG § 59 Abs. 2 Nr. 4, LVwVfG § 59 Abs. 3, LVwVfG § 62 Satz 2, BGB § 133, BGB § 157,
Stichworte:Folgekostenvertrag, Vertragsauslegung, falsa demonstratio non nocet, Teilnichtigkeit, Angebotsplanung, Bauwilliger, Kausalität, Angemessenheit der Gegenleistung,
Verfahrensgang:VG Stuttgart 3 K 3075/99 vom 20.06.2001

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