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JuraForum.deUrteileVGH-BADEN-WUERTTEMBERGBeschluss vom 30.05.2007, Aktenzeichen: 13 S 1020/07 



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 13 S 1020/07

Beschluss vom 30.05.2007


Leitsatz:1. Die Bestimmung des § 9 Abs. 2 Nr. 4 AufenthG hält lediglich eine Verurteilung unterhalb der dort genannten Höhe für aufenthaltsrechtlich unschädlich, nicht jedoch mehrere.

2. Die Rechtsstellung eines langfristig Aufenthaltsberechtigten nach der Richtlinie 2003/109/EG (sog. Daueraufenthaltsrichtlinie) kann nur erlangen, wer bei der zuständigen Stelle des Mitgliedstaates, in dem er sich aufhält, einen Antrag gestellt hat.
Rechtsgebiete:AufenthG, EGRL 03/109
Vorschriften:AufenthG § 28 Abs. 2 Nr. 1, AufenthG § 28 Abs. 2 Nr. 2, AufenthG § 5 Abs. 1 Nr. 2, AufenthG § 9 Abs. 2 Nr. 4, EGRL 03/109,
Stichworte:Niederlassungserlaubnis, Regelerteilungsvoraussetzungen, Gewöhnlicher Aufenthalt, Daueraufenthaltsrichtlinie,
Verfahrensgang:VG Stuttgart 7 K 4531/06 vom 23.02.2007
Rechtskraft:ja

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